Die großen Autohändler Deutschlands 2023 Widmann-Gruppe: Unaufgeregt erfolgreich

Von Harald Czycholl-Hoch 4 min Lesedauer

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Ob Inflation oder Agentursystem: Die Autohausgruppe Widmann meistert die anstehenden Herausforderungen souverän – und widmet sich zugleich Zukunftsthemen wie der papierlosen Werkstatt.

Der neue Betrieb der Widmann-Gruppe in Ebermannsdorf in der Oberpfalz(Bild:  Widmann-Gruppe)
Der neue Betrieb der Widmann-Gruppe in Ebermannsdorf in der Oberpfalz
(Bild: Widmann-Gruppe)

Bernd Widmann ist ein schwäbischer Unternehmer durch und durch – man hört es am Dialekt und sieht es an der Unaufgeregtheit, mit der er die Herausforderungen meistert, mit denen sein Unternehmen, die Autohausgruppe Widmann, tagtäglich konfrontiert ist. Die multiplen Krisen – von den Kriegen auf der Welt über Lieferschwierigkeiten bis hin zur Inflation – der Inhaber und Geschäftsführer nimmt es gelassen: „Wir sind ja eigentlich seit vier Jahren – seit Corona – kontinuierlich im Krisenmodus“, sagt er. Natürlich sei das eine Belastung für Kunden und Mitarbeitende. Wichtig sei es, gut zu kommunizieren und gute Lösungen im Sinne der Kunden zu finden, so der Unternehmer. Ebenso wichtig sei es, den Mitarbeitenden Sicherheit zu geben und Zukunftsängste zu nehmen.

Der Einschränkung der Elektroauto-Förderung? „Der Auftragseingang ist im Elektrobereich sicherlich stark zurückgegangen, aber nicht komplett eingebrochen, zumindest nicht bei den BEVs“, so der Geschäftsführer. Die Hersteller hätten auf den Wegfall der Förderung ja auch mit entsprechenden Aktionen reagiert. „Wir sehen da weiterhin eine kontinuierliche Entwicklung“, sagt Widmann.