Ausbildungsabbrüche verhindern Wie Betriebe Nachwuchs langfristig binden

Von Harald Czycholl-Hoch 5 min Lesedauer

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Fachkräftemangel und hohe Abbruchquoten prägen die Ausbildungslandschaft – doch es gibt Unternehmen, die mit klaren Strukturen, Wertschätzung und innovativen Konzepten erfolgreich gegensteuern. Wie eine moderne Ausbildung junge Talente motiviert und langfristig bindet – und wo man Hilfe bei Konflikten bekommt.

2025 fand erstmals ein dreitägiges Onboarding-Event für alle neuen Auszubildenden der Senger-Gruppe statt.(Bild:  Senger-Gruppe)
2025 fand erstmals ein dreitägiges Onboarding-Event für alle neuen Auszubildenden der Senger-Gruppe statt.
(Bild: Senger-Gruppe)

3.300 Mitarbeiter, 59 Betriebe in fünf Bundesländern, 19 Automarken: Die Autohausgruppe Senger zählt zu den größten Playern im deutschen Automobilhandel – und muss sich etwas einfallen lassen, um einen kontinuierlichen Zustrom an Fach- und Führungskräften sicherzustellen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Ausbildung. „Wir haben eine sehr starke und erfolgreiche Ausbildung“, betont Stefanie Senger, geschäftsführende Gesellschafterin der Unternehmensgruppe. „In diesem Jahr haben wir 200 Auszubildende eingestellt und hatten für diese 200 Ausbildungsplätze 2.500 Bewerbungen.“ Das sei eine entscheidende Basis, um zukünftig genug Talente und Fachkräfte zu haben. Wichtig sei dabei vor allem die Ausbildungsqualität, so Senger. „Wenn sie hoch ist und man ein gutes Image als Ausbildungsunternehmen hat, erhöhen sich die Bewerberzahlen durch die positive Mund-Propaganda.“