IT-Sicherheit Wie sich Kfz-Betriebe vor Cyberkriminellen schützen können

Von Von Thomas Haase

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Autohäuser und Werkstätten sind als Opfer von Cyberkriminellen beliebt, da bei ihnen neben Rechnern und Servern auch noch weitere Einfallstore für Angriffe weit offen stehen. Das muss nicht sein. Jedes Unternehmen kann wirksame Gegenmaßnahmen treffen.

Mit Suchmaschinen wie Shodan können die Angreifer potenziell verwundbare Systeme aufspüren und übernehmen. Und davon gibt es jede Menge. (Bild:  Shodan/Haade)
Mit Suchmaschinen wie Shodan können die Angreifer potenziell verwundbare Systeme aufspüren und übernehmen. Und davon gibt es jede Menge.
(Bild: Shodan/Haade)

Sie beobachten jeden Schritt des Geschäftsführers, kennen jeden seiner Angestellten und eine Vielzahl seiner Kunden. Sie wissen fast alles, was in seinem Unternehmen geschieht, und haben mittlerweile auch einen sehr guten Einblick in sein Privatleben bekommen. Das Einzige, was sie noch entscheiden müssen, ist, wann sie die „Bombe“ hochgehen lassen, um das Wissen zu Geld zu machen. Was hier klingt wie der mögliche Auftakt eines Krimis, ist bittere Realität. Es passiert täglich, dass digital in Unternehmen eingebrochen wird. In etlichen Fällen bekommen die Firmen nicht einmal mit, dass ihnen gerade Daten entwendet wurden oder sich die Einbrecher bereits in ihren Systemen befinden.

Doch wie realistisch ist so ein mögliches Szenario? Wie schlagen die Kriminellen zu? Das verdeutlichen zwei reale Fälle. Ganz typisch ist es, dass die Cyberkriminellen Unternehmensdaten verschlüsseln und dann ihr Opfer erpressen. Zahlt das Unternehmen nicht binnen 24 Stunden, drohen sie damit, die Daten zu veröffentlichen.