Sommerempfang des Kfz-Gewerbes Bayern
„Wir sind die Leistungsträger“
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Das Kfz-Gewerbe garantiert die individuelle Mobilität der Menschen in Bayern und bleibt starke Wirtschaftskraft. Beim Sommerempfang übte Bayerns Präsident Vetterl scharfe Kritik an der Politik.
Es war ein launiger Sommerabend mit gern gesehenen Gästen vor passender Kulisse: Im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München feierte am 5. Juli das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe seinen traditionellen Sommerempfang. Als Gastredner begrüßte Präsident Albert Vetterl Albert Füracker, bayerischer Staatsminister für Finanzen, sowie auch im Namen seines Stellvertreters Günter Friedl und des Landesinnungsmeisters Rudolf Angerer die rund 350 Gäste. Unter ihnen weilten auch Vertreter der sieben bayerischen Innungen: Obermeister Hans Bader, Karl-Heinz Breitschwert (jun.), Roland Hoier, Alois Huber und Michael Krammer, die Ehrenobermeister Walther Engelhardt und Günther Haller sowie Arne Joswig, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), und Vizepräsident Thomas Peckruhn.
Das Kfz-Gewerbe Bayern sei eine starke Wirtschaftskraft und sichere die individuelle Mobilität der Menschen insbesondere im ländlichen Raum. Es müsse sich aber zugleich den Herausforderungen stellen, machte Vetterl in seiner Rede deutlich. Besonders schwer liege dabei der Branche das Verbrennerverbot im Magen. Die fehlende Technologieoffenheit der Politik hinsichtlich der Antriebe und die politische Entscheidung für das Verbrenner-Aus seien nicht nachvollziehbar und schwächten die Wirtschaftskraft Deutschlands. Auch andere Hürden machten es den rund 7.000 bayerischen Kfz-Innungsbetrieben mit ihren rund 140.000 Mitarbeitern tagtäglich schwer, kritisierte Albert Vetterl scharf. Allen voran nannte Vetterl die finanziellen Belastungen durch Grund-, Gewerbe-, Einkommens- und Umsatzsteuern.
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