Interview mit dem ZDK-Hauptgeschäftsführer „Wir verstehen uns weiter als Dachverband“

Das Gespräch führte Doris S. Pfaff 5 min Lesedauer

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2025 war ein Jahr der Krisen. Jürgen Hasler blickt auf das neue Jahr optimistischer: Die E-Prämie werde den Absatz der Stromer ankurbeln und eine neue Verbandssatzung für Rückenwind sorgen.

Jürgen Hasler, ZDK-Hauptgeschäftsführer(Bild:  ZDK)
Jürgen Hasler, ZDK-Hauptgeschäftsführer
(Bild: ZDK)

Die ZDK-Prognose für das laufende Jahr fällt deutlich optimistischer aus als die des VDA. Warum?

Jürgen Hasler: Zugegebenermaßen blicken wir sehr optimistisch auf das Jahr 2026. Politische Impulse, ein breiteres E-Modellangebot und die steigende Alltagstauglichkeit durch den fortschreitenden Ausbau der Ladeinfrastruktur dürften der Nachfrage nach E-Autos deutlich Auftrieb geben. Allerdings befinden wir uns immer noch nicht auf dem Niveau der Neuzulassungen vor der Coronakrise. Das heißt, im Automobilmarkt fehlen uns rund eine halbe Million Fahrzeuge bei den Neuzulassungen, was die gesamte Automobilwirtschaft in Deutschland nach wie vor hart trifft.