"Wir werden auch langfristig zu den Gewinnern zählen"
Peter Reisacher, Chef des gleichnamigen Memminger BMW-Automobilhandelsunternehmens, und der US-amerikanische Handelsriese United Auto Group machen gemeinsame Sache. Frisches Kapital zum Aufbau neuer Autohausstandorte für die Marke BMW.
Das Memminger BMW-Autohaus Reisacher und UnitedAuto Group (UAG), führendes internationales Automobilhandelsunternehmen mit Sitz in Detroit, Michigan, gehen ein Joint Venture ein. Das damit ins Unternehmen fließende Kapital und Know-how gewährleistet dem Autohaus Reisacher weiteres organisches Wachstum. Peter Reisacher bleibt geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Über die Höhe und Einzelheiten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Gegenüber »kfz-betrieb« ONLINE signalisierte Peter Reisacher, dass es um die Eröffnung weiterer Autohausstandorte der Premiummarke BMW gehe. Bislang betreibt Reisacher neben der Zentrale am Memminger Autobahnkreuz zwei Betriebe in Vöhringen und Krumbach. Bis Ende April seien die intern schon so gut wie abgeschlossenen Verhandlungen spruchreif und alle Verträge unter Dach und Fach. Mit involviert in den Deal war Jens Werner von der deutschen Dependance der UnitedAuto Group mit Sitz in Stuttgart. Das Joint Venture mit UAG versteht Peter Reisacher auch als Bestätigung seiner bisherigen Strategie: "Wir sind ein erfolgreiches Unternehmen, das weiter auf Wachstumskurs bleiben wird. Durch unseren neuen Partner können wir zusätzliche Arbeitsplätze schaffen - und werden auch langfristig zu den Gewinnern zählen." Roger Penske, Vorstandsvorsitzender der UnitedAutoGroup: "Ich bin erfreut, dass UAG mit Peter Reisacher und seinem Unternehmen einen kompetenten Partner für den Ausbau unserer Aktivitäten in Deutschland gefunden hat, der Kundenzufriedenheit, Wachstum und Professionalität überzeugend lebt."