Verbandskrise „Wir wollen rechtlich gegen den ZVK vorgehen“

Von Doris S. Pfaff 6 min Lesedauer

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Die Krise im Kfz-Gewerbe verschärft sich. Mehrere Landesverbände erwägen inzwischen, den Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerks (ZVK) zu verlassen und gegen ihren Bundesinnungsverband zu klagen. Die Verbandsspitze in Hessen mit Präsident Michael Kraft, Vizepräsident Thorsten Krämer und Geschäftsführer Joachim Kuhn erläutert die Beweggründe.

Die Spitze des hessischen Kfz-Gewerbes mit Präsident Michael Kraft (M.), Vizepräsident und Landesinnungsmeister Thorsten Krämer (l.) und Geschäftsführer Joachim Kuhn sind mit den ZVK-Beschlüssen nicht einverstanden. (Bild:  Zietz - VCG)
Die Spitze des hessischen Kfz-Gewerbes mit Präsident Michael Kraft (M.), Vizepräsident und Landesinnungsmeister Thorsten Krämer (l.) und Geschäftsführer Joachim Kuhn sind mit den ZVK-Beschlüssen nicht einverstanden.
(Bild: Zietz - VCG)

Auf Ihrer Delegiertenversammlung erhielten Sie den Auftrag, den Austritt des Kfz-Gewerbes Hessen aus dem ZVK zu prüfen. Saarland, Baden-Württemberg und Sachsen sind Ihnen inzwischen gefolgt. Was sind Ihre Gründe?

Joachim Kuhn: Die Entwicklung der letzten zwölf Monate, insbesondere die ZVK-Mitgliederversammlung am 14. Oktober in Bonn, zwingt uns zum Handeln. Es fehlt eine Kommunikationsstrategie. Wir wissen nicht, was im ZVK gerade passiert, und als Landesverband sind wir unseren Innungen und Betrieben verpflichtet, zu reagieren.