Verbandskrise
„Wir wollen rechtlich gegen den ZVK vorgehen“
Anbieter zum Thema
Die Krise im Kfz-Gewerbe verschärft sich. Mehrere Landesverbände erwägen inzwischen, den Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerks (ZVK) zu verlassen und gegen ihren Bundesinnungsverband zu klagen. Die Verbandsspitze in Hessen mit Präsident Michael Kraft, Vizepräsident Thorsten Krämer und Geschäftsführer Joachim Kuhn erläutert die Beweggründe.
Auf Ihrer Delegiertenversammlung erhielten Sie den Auftrag, den Austritt des Kfz-Gewerbes Hessen aus dem ZVK zu prüfen. Saarland, Baden-Württemberg und Sachsen sind Ihnen inzwischen gefolgt. Was sind Ihre Gründe?
Joachim Kuhn: Die Entwicklung der letzten zwölf Monate, insbesondere die ZVK-Mitgliederversammlung am 14. Oktober in Bonn, zwingt uns zum Handeln. Es fehlt eine Kommunikationsstrategie. Wir wissen nicht, was im ZVK gerade passiert, und als Landesverband sind wir unseren Innungen und Betrieben verpflichtet, zu reagieren.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen