Umweltbonus Wird der Fördertopf knapp?

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Die Fördermittel für E-Autos werden dieses Jahr schnell aufgebraucht. Könnten Kunden leer ausgehen? Das befürchtet das Kfz-Gewerbe. Denn jetzt schon ist der Fördertopf zu zwei Dritteln ausgeschöpft.

Weil der Auftragsbestand von 2022 so hoch ist, ist der staatliche Fördertopf für E-Autos zu fast Zweidrittel aufgebraucht. Der ZDK befürchtet, dass Kunden in diesem Jahr erstmals beim Umweltbonus leer ausgehen könnten.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Weil der Auftragsbestand von 2022 so hoch ist, ist der staatliche Fördertopf für E-Autos zu fast Zweidrittel aufgebraucht. Der ZDK befürchtet, dass Kunden in diesem Jahr erstmals beim Umweltbonus leer ausgehen könnten.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Könnte der staatliche Fördertopf für E-Autos in diesem Jahr erstmals nicht ausreichen? Diese Sorge treibt aktuell den Autohandel um. Der Grund: Im aktuellen Jahr stehen insgesamt nur 2,1 Milliarden Euro zur Verfügung – davon sind bereits 1,5 Mrd. Euro aufgebraucht.

Allein zwischen Januar und Mai 2023 wurden nach Angaben des zuständigen Bundesamts ca. 315.000 Elektrofahrzeuge mit rund 1,5 Mrd. Euro gefördert. Nach Schätzungen des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe dürfte davon der Großteil als Altlast aus dem vergangenen Jahr stammen.