Workshop Personalentwicklung: Mitarbeiter fördern und motivieren
Die Rolle einer weibliche Führungskraft mitsamt ihren Hindernisse und Potenzialen durchleuchte ein Workshop des Unternehmerinnenkongresses. Am Ende nahmen die Teilnehmerinnen jede Menge Tipps mit nach Hause.
Wer bereit ist, neue Wege zu gehen, wird erfolgreich sein. Welche Wege eine Führungskraft dafür gehen soll, machte Trainerin Gabriele Mausfeld (U.S. Training Institut für Management und Vertrieb) in ihrem Workshop deutlich. Sie zeigte, dass es notwendig ist, über den eigenen Tellerrand zu schauen, um Mitarbeiter richtig zu führen und zu motivieren.
Mausfeld verdeutlichte, dass eine Führungskraft immer zwei Funktionen innehabe: die der Führungskraft und die des Coaches. Der Unterschied sei, dass die Ziele der Führungskraft immer mit dem Erfolg des Unternehmens zusammenhingen. Sie analysiere das Geschäft und gebe bestimmte Ziele für den Geschäftserfolg vor.
Leistung beeinflussen
Die Aufgabe als Coach hingegen bestehe darin, das Verhalten der Mitarbeiter leistungsfördernd zu beeinflussen, stellte Mausfeld klar. Entscheidend sei dabei, eine neutrale Position gegenüber dem Mitarbeiter einzunehmen. Als Coach stünden die Fähigkeiten und die Motivation der Mitarbeiter im Vordergrund, nicht das geschäftliche Ziel.
Führungskräfte müssten beide Rollen einnehmen. Wichtig sei dabei, dass sie sich selbst beobachteten und erkannten, in welcher Rolle sie dem Mitarbeiter gegenüberträten.
Innere Hürden überwinden
Im Workshop erarbeitete und bewertete Gabriele Mausfeld gemeinsam mit den Teilnehmerinnen Instrumente, mit denen die Leistungsfähigkeit, -bereitschaft und -möglichkeit der Mitarbeiter gefördert werden kann. Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen, Entgeltsysteme, die Arbeitsplatzgestaltung und Organisationsformen waren Beispiele dafür.
Bei weiblichen Führungskräften sei des Weiteren immer wieder erkennbar, dass sie eigene innere Hürden aufbauten und beispielsweise vor Kritikgesprächen zurückschreckten.
Kritik üben
Um das Leistungsvermögen der Mitarbeiter zu fördern, gehöre es jedoch von Zeit zu Zeit dazu, Kritik zu üben. Mausfeld veranschaulichte, dass Kritikgespräche nicht zerstörerisch sein müssen. Körpersprache und Gesprächsaufbau seien hierbei entscheidend. Mit praxisnahen Beispielen zeigte sie, dass in Kritikgesprächen die Leistung des Mitarbeiters und nicht die Person bemängelt werde.
Der Workshop half, die Rolle als weibliche Führungskraft zu reflektieren und sowohl die Hindernisse als auch die Potenziale zu durchleuchten. Am Ende hatten die Teilnehmerinnen jede Menge Tipps und Tricks für Personalentwicklungsprozesse und -maßnahmen im Gepäck.
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