Umweltbonus für E-Mobilität ZDK legt Ministerium Vorschläge zur Anpassung der Prämie vor

Von Doris S. Pfaff

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Die unsichere Zukunft des Umweltbonus dämpft das Kundeninteresse an E-Autos. Wie die Prämie zügig verbraucherfreundlich angepasst werden könnte, hat der ZDK dem Bundeswirtschaftsministerium dargelegt.

Bis zu 9.000 Euro Förderung können Käufer von rein elektrischen Fahrzeugen vom BAFA erhalten. Den Antrag dazu können sie aber erst stellen, wenn das Auto zugelassen ist. Wegen der langen Lieferzeiten schreckt das Interessenten ab. (Bild:  BAFA)
Bis zu 9.000 Euro Förderung können Käufer von rein elektrischen Fahrzeugen vom BAFA erhalten. Den Antrag dazu können sie aber erst stellen, wenn das Auto zugelassen ist. Wegen der langen Lieferzeiten schreckt das Interessenten ab.
(Bild: BAFA)

Die langen Lieferzeiten für neue E-Autos schrecken Kunden ab. An der Schraube der Auslieferung kann die Politik nicht drehen, sehr wohl aber an den Förderkriterien. Deshalb hat sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) erneut an das zuständige Bundeswirtschaftsministerium gewandt und auf die Folgen für den Autohandel hingewiesen, die auch das Ziel der Bundesregierung gefährden, bis 2030 möglichst viele E-Autos auf die Straße zu bekommen.

Zum Hintergrund: Auch wenn Hersteller ungern die langen Wartezeiten veröffentlicht haben wollen, müssen diese im Autohaus an die Kunden kommuniziert werden. Wer aktuell einen Neuwagen kaufen möchte, egal ob elektrisch oder mit Verbrennungsmotor angetrieben, muss in der Regel bis zu ein Jahr auf sein Auto warten. Eine frühere Lieferung ist eher die Ausnahme.