Werkstattpreise ZDK wehrt sich gegen den Vorwurf zu hoher Reparaturkosten

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

Die Werkstattkosten der Kfz-Betriebe seien überhöht, vor allem bei E-Autos. Gegen diesen wiederholten Vorwurf wehrt sich der ZDK vehement und verweist auf die Vorgaben durch die Hersteller und den Gesetzgeber.

Damit Kfz-Mechatroniker an Elektrofahrzeugen arbeiten dürfen, müssen sie entsprechende Qualifitkationen erwerben und die Werkstatt auch in die Ausstattung investieren. Diese Kosten müssen die Unternehmer mit in die Stundenverechnungssätze einpreisen. (Bild:  ProMotor)
Damit Kfz-Mechatroniker an Elektrofahrzeugen arbeiten dürfen, müssen sie entsprechende Qualifitkationen erwerben und die Werkstatt auch in die Ausstattung investieren. Diese Kosten müssen die Unternehmer mit in die Stundenverechnungssätze einpreisen.
(Bild: ProMotor)

Der Umstieg auf die Elektromobilität soll für Verbraucher attraktiver werden. Dafür gibt es in diesem Jahr rückwirkend wieder eine Kaufprämie für Privatkunden mit einem Haushaltseinkommen von bis zu 80.000 Euro. Wer ein reines Elektroauto fährt, ist zudem bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, sofern das Fahrzeug bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen oder umgerüstet wurde. Nach Ablauf der Steuerbefreiung reduziert sich die Steuer für E-Autos auf 50 Prozent. Plug-in-Hybride (PHEVs) sind ebenfalls von der Kfz-Steuer befreit.

Wer zusätzlich günstig laden kann, fährt im Vergleich zu Verbrenner-Fahrzeugen potenziell günstiger. Auch bestimmte Verschleißreparaturen entfallen bei E-Autos. Lange galt das als ein Szenario, das die Kfz-Branche mit Sorge betrachtete, da klassische Arbeiten wie Ölwechsel oder andere Arbeiten rund um den Antrieb einen erheblichen Teil der Werkstatteinnahmen ausmachen.