ZLW-Mitgliederversammlung Schmähkritik ist tabu

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Am Vortag der ZDK-Mitgliederversammlung in Regensburg tagte die Zentralvereinigung des Kfz-Gewerbes (ZLW). Der Beratungsbedarf der Mitglieder ist hoch, insbesondere zu Unterlassungserklärungen.

ZLW-Versammlung in Regensburg: (v. l.) Schatzmeister Michael Kraft, stellvertretender Vorsitzender Johann Gesthuysen und Geschäftsführer Ulrich Dilchert (Bild:  Zietz -VCG)
ZLW-Versammlung in Regensburg: (v. l.) Schatzmeister Michael Kraft, stellvertretender Vorsitzender Johann Gesthuysen und Geschäftsführer Ulrich Dilchert
(Bild: Zietz -VCG)

Am Vortag der Mitgliederversammlung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) tagte in Regensburg die Zentralvereinigung des Kfz-Gewerbes (ZLW) zur Aufrechterhaltung lauteren Wettbewerbs. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden Johann Gesthuysen legte Geschäftsführer Ulrich Dilchert den Jahresbericht vor. Sein Fazit: Der Beratungsbedarf der Mitglieder ist weiterhin hoch. In zahlreichen Rundschreiben informierte die ZLW auch im vergangenen Geschäftsjahr die Mitglieder über aktuelle Urteile und Entwicklungen in Sachen Wettbewerbsrecht.

Neben der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung konzentriert sich die Beratungstätigkeit der ZLW auf fünf Schwerpunktthemen. Auch nach vielen Jahren seit Inkrafttreten ist die Pkw-EnVKV noch ein Thema bei den Mitgliedern. Nach einer Phase der Beruhigung gibt es mit Auslaufen der NEFZ-Werte wieder mehr Probleme bei den Schnittstellen. Die Verordnung gelte in ihrer jetzigen Form unverändert weiter, auch wenn sie weiterhin die Verwendung von NEFZ-Werten bei der Energieverbrauchskennzeichnung vorschreibt, obwohl es nur noch WLTP-Werte gibt, berichtete Dilchert.