Thomas Peckruhn „Europäische Autohersteller werden wieder aufholen“

Von Doris S. Pfaff 8 min Lesedauer

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Die Chinesen sind gekommen, um zu bleiben, heißt es in der Autobranche. ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn hält den entsprechenden Marktanteil bei E-Autos für die europäische Autoindustrie jedoch nicht für dauerhaft verloren.

„Ich würde alles genauso wieder tun“, sagt Thomas Peckruhn, unter anderem  ZDK-Vizepräsident und Geschäftsführer der Automobilhandelsgruppe Liebe. Die aktuelle Lage stelle die Branche keineswegs vor Herausforderungen, die vom Handel nicht zu meistern wären. (Bild:  ProMotor)
„Ich würde alles genauso wieder tun“, sagt Thomas Peckruhn, unter anderem ZDK-Vizepräsident und Geschäftsführer der Automobilhandelsgruppe Liebe. Die aktuelle Lage stelle die Branche keineswegs vor Herausforderungen, die vom Handel nicht zu meistern wären.
(Bild: ProMotor)

Redaktion: Wenn Sie 30 Jahre alt wären und vor der Entscheidung stünden, sich im Kfz-Gewerbe selbstständig zu machen: Was würden Sie tun?

Thomas Peckruhn: Um es mit den Worten von Udo Lindenberg zu sagen: Ich würde alles wieder genauso machen. Auch mit dem Wissen, das ich heute habe. Ich habe nach der Wende die Kfz-Werkstatt meines Vaters, die auch vor der Wende eine private war, zu einem Automobilhandelsunternehmen entwickelt, das heute neun Standorte und 350 Beschäftigte zählt. Auch wenn sich seitdem vieles verändert hat: Meine Begeisterung für die Mobilität und das Auto ist bis heute geblieben.