Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg Kretschmann besuchte die Zukunftswerkstatt

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Im Gespräch bleiben und auf die Situation der Automobilbranche, der Händler und Werkstätten hinweisen. Dieses Ziel steckt sich das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hörte in der Zukunftswerkstatt 4.0 zu.

Konstruktiver Dialog in der Zukunftswerkstatt 4.0: (v. l.) Prof. Dr. Stefan Reindl, IfA-Direktor, Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, und Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch über die Transformation der Automobilbranche(Bild:  Zukunftswerkstatt 4.0)
Konstruktiver Dialog in der Zukunftswerkstatt 4.0: (v. l.) Prof. Dr. Stefan Reindl, IfA-Direktor, Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, und Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch über die Transformation der Automobilbranche
(Bild: Zukunftswerkstatt 4.0)

Um die Zukunft des Kfz-Gewerbes drehte sich der Besuch von Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg in Esslingen.

Kretschmann besichtigte am vergangenen Donnerstag (21. November) die Zukunftswerkstatt 4.0, um mit Vertretern des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg über die Transformation der Automobilbranche zu sprechen. Der 90-minütige Austausch drehte sich um die Herausforderungen sowie die Chancen, die Elektromobilität und neue Technologien bieten.

Präsident Michael Ziegler betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft: „Wir müssen die Bedürfnisse der Menschen verstehen und kundenorientierte Lösungen entwickeln.“ Besonders die hohen Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen und die sinkenden Restwerte würden aktuell den Betrieben zu schaffen machen.

Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Verbands, forderte bezahlbare Elektroautos sowie einen funktionierenden Gebrauchtwagenmarkt und appellierte an die Politik, entsprechende Fördermaßnahmen einzuführen.

Der Kfz-Verband präsentierte zudem innovative Ansätze wie Batterietest-Zertifikate für gebrauchte E-Autos, um das Kundenvertrauen in die Elektromobilität zu stärken. Auch IfA-Direktor Stefan Reindl zeigte sich optimistisch: „Die Markthochlaufgeschwindigkeit der Elektromobilität hat zwar nachgelassen, das Ziel der Dekarbonisierung bleibt jedoch bestehen.“

Ein weiterer zentraler Punkt war die Qualifizierung des Nachwuchses. Auszubildende erhielten die Gelegenheit, die neuesten Diagnose- und Wartungssysteme kennenzulernen und mit dem Ministerpräsidenten über ihre Erfahrungen im Umgang mit Hochvolt-Systemen und Fahrerassistenztechnologien zu diskutieren. Der Verband wies dabei auf den dringenden Bedarf an mehr Ausbildungsplätzen hin, um dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken.

Der Besuch war nicht nur geprägt von der Diskussion der Herausforderungen, sondern bot auch die Chance, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Zum Schluss übergab Ziegler das Positionspapier des Kfz-Gewerbes „Vertrauen aufbauen – Bürokratie abbauen“, das konkrete Vorschläge zur Entlastung der Betriebe enthält. Kretschmann und das Kfz-Gewerbe vereinbarten, den Austausch im Strategiedialog Automobilwirtschaft fortzusetzen, um die Zukunft der individuellen Mobilität in Baden-Württemberg aktiv zu gestalten.

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