Zusatzqualifikation für die Arbeit an Hybrid-Fahrzeugen
Um Hybrid-Fahrzeuge zu warten benötigen ausgebildete Kfz-Handwerker eine Zusatzschulung, die voraussichtlich an einem Tag durchgeführt werden kann.
Die Wartung von Hybrid-Fahrzeugen erfordert speziell geschultes Personal, da dabei auch mit so genannten Hochvolt-Systemen umgegangen wird. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat jetzt zusammen mit den Herstellerverbänden VDA und VDIK sowie Komponentenanbietern und Vertretern der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd eine Information zur Wartung von Hybridfahrzeugen erstellt.
Darin wird klargestellt, dass Arbeiten an Hybrid-Fahrzeugen, die nicht direkt die HV-Anlage betreffen, von den Gesellen im Kfz-Handwerk durchgeführt werden können. An der HV-Anlage selbst dürfen nur „Elektrofachkräfte“ für HV-Fahrzeuge arbeiten.
Die Beteiligten vereinbarten, dass die Berufe des Kfz-Handwerks – Kfz-Mechatroniker, Kfz-Mechaniker und Kfz-Elektriker – nach einer entsprechenden eintägigen Weiterbildung über die Qualifikation „Elektrofachkraft“ für HV-Fahrzeuge verfügen.
Mit der Erstellung der Schulungsunterlagen für Hybrid- und andere Elektrofahrzeuge soll begonnen werden, wenn die Gremien der Berufsgenossenschaft das Konzept gebilligt haben. Die Schulungen können dann sehr kurzfristig und ortsnah in den handwerklichen Berufsbildungszentren angeboten werden.
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