ZDK-Verbandskrise ZVK beschließt eigene Geschäftsstelle

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Die Einrichtung einer eigenen ZVK-Geschäftsstelle ist beschlossene Sache. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung stimmte der ZVK auch der Abberufung von Kurt-Christian Scheel als ZVK-Hauptgeschäftsführer zu. Derweil hat NRW seine ZDK-Kündigung eingereicht.

Das ZDK-Präsidium: (v. l.) Schatzmeister Michael Kraft, gleichzeitig ZVK-Schatzmeister, ZDK-Vizepräsident und ZVK-Vorsitzender Detlef Peter Grün, ZDK-Präsident Arne Joswig und Vizepräsident Thomas Peckruhn bei der Bundestagung im September 2024. Hinter den Kulissen rumorte es bereits: Denn kurz vorher – am 28. August – hatte die AÜK-Auditierung erhebliche Mängel festgestellt.(Bild:  Zietz - VCG)
Das ZDK-Präsidium: (v. l.) Schatzmeister Michael Kraft, gleichzeitig ZVK-Schatzmeister, ZDK-Vizepräsident und ZVK-Vorsitzender Detlef Peter Grün, ZDK-Präsident Arne Joswig und Vizepräsident Thomas Peckruhn bei der Bundestagung im September 2024. Hinter den Kulissen rumorte es bereits: Denn kurz vorher – am 28. August – hatte die AÜK-Auditierung erhebliche Mängel festgestellt.
(Bild: Zietz - VCG)

Die Verbandskrise zwischen ZDK und ZVK hat sich manifestiert: Der Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerks (ZVK) hat in seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung am vergangenen Dienstag (3. Dezember) beschlossen, eine eigene Geschäftsstelle einzurichten und die gemeinsame Geschäftsstelle vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und dem ZVK zum 31. Dezember 2025 zu beenden. Der Beschluss fiel nicht einstimmig.

Außerdem stimmte - ebenfalls mit Gegenstimmen - die ZVK-Versammlung dem Antrag des Vorstands zu, Kurt-Christian Scheel als Hauptgeschäftsführer abzurufen. Er soll zukünftig als Hauptgeschäftsführer nur für den ZDK zuständig sein.