Autojahr Bremen und Bremerhaven Zweifel trotz Rekordzahlen

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Die Geschäfte der Kfz-Betriebe in Bremen und Bremerhaven liefen 2023 sehr gut. Mit knapp zwei Milliarden Euro lag der Umsatz so hoch wie noch nie. Für 2024 herrscht eher Skepsis.

Stellten gemeinsam die Jahresbilanz des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen vor: (v. l.) LV-Geschäftsführer Christian Metje, Präsident Karl-Heinz Bley, Obermeister Hans Jörg Koßmann Innung Bremen) und Geschäftsführerin Anke Kuckertz(Bild:  Zietz - VCG)
Stellten gemeinsam die Jahresbilanz des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen vor: (v. l.) LV-Geschäftsführer Christian Metje, Präsident Karl-Heinz Bley, Obermeister Hans Jörg Koßmann Innung Bremen) und Geschäftsführerin Anke Kuckertz
(Bild: Zietz - VCG)

Rekordumsätze und Zahlen, wie sie die Branche seit der Corona-Pandemie nicht mehr gesehen hat: Der Gesamtumsatz im bremischen Automarkt ist auf knapp zwei Milliarden Euro gestiegen, der Umsatz im Kfz-Gewerbe auf 1,6 Milliarden.

Allein um 18 Prozent legte das Geschäftsfeld Service zu – es setzte mehr als 261 Millionen Euro um. Die Werkstattauslastung lag 2023 gar bei rund 90 Prozent. Der Neuwagenhandel steigerte seinen Umsatz um 30 Prozent auf 554,5 Millionen Euro. Die Marge lag etwas über drei Prozent. Auch die Ausbildungszahlen sind gestiegen, allerdings nur bei den Kfz-Mechatronikern (plus 13,6 Prozent). Bei den Automobilkaufleuten sank die Zahl um 6,7 Prozent. Grund dafür ist die Umgestaltung der Branche und die Neugestaltung der Vertriebsstrukturen.