100 Jahre »kfz-betrieb«: Begleiter des Kfz-Verbandes

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Gemeinsame Wege gehen ZDK und ZVK bei der Weiterbildung: 1972 gründen sie die gemeinsame Akademie für Unternehmensführung, die bundesweit Seminare anbietet. Diese Aufgabe setzt die Akademie des Kfz-Gewerbes (TAK), die 1991 von ZDK und Vogel Business Media ins Leben gerufen, bis heute fort. Neben der Vermittlung von technischem Know-how stehen mittlerweile auch betriebswirtschaftliche Themen auf dem Programm.

»kfz-betrieb«-Chef stößt Automechanika an

Aus Würzburg kam auch der Anstoß zu einem großen Branchenevent: Der einstige »kfz-betrieb«-Chefredakteur Joachim Lattke hatte die Idee für die Automechanika. Die Fachmesse für Werkstattausrüstung setzte dann ZVK, Messe Frankfurt und einige Werkstattausrüster erstmals 1971 um.

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Die gemeinsamen Aktivitäten von ZDK und ZVK führten die beiden Organisationen immer enger zusammen. Schließlich fusionierten sie 1978 bei einer gemeinsamen Mitgliederversammlung in Travemünde. Den gemeinsamen Verband führen die beiden Hauptgeschäftsführer Rolf D. Binnenbrücker und Dr. Jürgen Creutzig. Als Präsidenten stehen Dr. Ernst Müller-Hermann und Fritz Haberl vor.

Mit dem Zusammenwachsen der europäischen Länder gewinnt der Blick über die Landesgrenzen für das Kfz-Gewerbe an Bedeutung. Gemeinsam mit anderen nationalen Organisationen gründete der ZDK 1983 den europäischen Kfz-Gewerbeverband Comité Européen du Commerce et de la Réparation Automobile, kurz Cecra. Das gemeinsame Vorgehen war bereits bei der Einführung der ersten automobilspezifischen Gruppenfreistellungsverordnung 123/85 gefragt, die zwei Jahre später in Kraft trat.

Vereinigung mit dem Ostgewerbe

Auch Deutschland wächst wieder zusammen und damit beginnt in der Verbandsgeschichte ein neuer Abschnitt: Im Januar 1990 hatte sich in Berlin mit Beistand des ZDK der Zentralverband des Kfz-Gewerbes der DDR gegründet und Edgar Perduß zum Präsidenten gewählt. Bereits in der Satzung wurde festgelegt, dass die Verbände der beiden Teile Deutschlands, mit dem Vollzug der politischen Wiedervereinigung fusionieren sollen. Der neu gewonnen Freiheit im Osten Deutschlands folgt eine beispiellose Aufholjagd bei der Motorisierung. Dem Boom folgen karge Jahre des Handels.

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Die Herausforderungen für das Kfz-Gewerbe nehmen nicht ab: Euro- Einführung, EU-Erweiterung und Neugestaltung des rechtlichen Rahmens. Ab Juni 2013 soll nach dem Willen der EU-Wettbewerbskommission der Kfz-Handel durch die branchenneutrale Vertikal-GVO bestimmt werden. Dies trifft das Kfz-Gewerbe vor allem durch die Einschnitte beim Mehrmarkenvertrieb und den Wegfall der Händlerschutzbestimmungen.

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