Batteriekonzepte 1.000 Kilometer sind möglich

Von Edgar Schmidt 7 min Lesedauer

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Neue Speicherchemie, weiterentwickelte Batteriekonstruktionen und ein Batteriewechsel statt des Ladens sollen das E-Auto schon bald so langstreckentauglich machen wie einen Diesel.

Mercedes-Benz betreibt bei Batteriezellen eine Partnerschaft mit CATL aus China. CATL arbeitet derzeit an Zellen mit einer Energiedichte von bis zu 500 Wh/kg.(Bild:  Mercedes-Benz Group AG)
Mercedes-Benz betreibt bei Batteriezellen eine Partnerschaft mit CATL aus China. CATL arbeitet derzeit an Zellen mit einer Energiedichte von bis zu 500 Wh/kg.
(Bild: Mercedes-Benz Group AG)

Reichweiten wie ein Diesel und keine langen Ladezeiten mehr – diese Eigenschaften könnten neue E-Autos mittelfristig bekommen, wenn es einige aktuelle Entwicklungen wirklich bis in die Großserie schaffen. Zumindest bei den Reichweiten stehen die Chancen gut dafür. Wenn es dann auch mit der geplanten Infrastruktur klappt, gibt es künftig kaum noch Argumente gegen ein E-Auto.

Die bisher für viele Kunden mangelhafte Reichweite sollen bald neue Batterien verbessern. Unter den Batterieherstellern ist aktuell ein Wettlauf darum entbrannt, als Erstes mit einer Batterie auf den Markt zu kommen, die eine elektrische Reichweite von 1.000 Kilometern ermöglicht. Fehlende Ladepunkte wollen immer mehr Hersteller mit Batteriewechselstationen kompensieren. Der Tausch einer leeren Antriebsbatterie gegen eine vollgeladene soll schneller gehen als ein herkömmlicher Benzin- oder Diesel-Tankvorgang.