1a-Autoservice ist Sieger des Service-Award
Service-Award-Gewinner Friedhelm Quante und Jörg Weber bieten ihren Werkstattbesuchern zuverlässige Serviceleistungen rund ums Auto an.
Besondere Gäste — wie die Jurymitglieder des Service Awards — werden im Kundenzentrum von Friedhelm Quante und Jörg Weber auch schon mal mit einem Schnaps vom Kiepenkerl persönlich empfangen. Vor rund hundert Jahren wanderten die Kiepenkerle mit ihren Holzschuhen und großen Tragekörben (Kiepen) durch Dörfer und Städte. Sie versorgten die Menschen auf den Wochenmärkten und direkt an den Haustüren mit Lebensmitteln. Heute demonstrieren sie ihre schmackhaften Produkte und Serviceleistungen auf den Stadtfesten, Folkloreveranstaltungen und bei einigen Autohaus-Events. Dieser Brauch ist vor allem in Westfalen sehr verbreitet.
Wie die Kiepenkerle bieten auch Friedhelm Quante und Jörg Weber ihren Werkstattbesuchern einen kundennahen und individuellen Service an. Nach ihrer Ausbildung zum Kfz-Meister in einem BMW-Betrieb sind sie im Gegensatz zu den Kiepenkerlen jedoch längst sesshaft geworden. Mit ihrem neunköpfigen Serviceteam sorgen sie dafür, dass Privatpersonen und Gewerbetreibende wie die Kiepenkerle in ihrer münsterländischen Gemeinde Südkirchen mobil bleiben.
Zufriedenheit gesteigert
Erst vor rund sechseinhalb Jahren wagten die beiden Unternehmer den Schritt in die Selbstständigkeit. Sie übernahmen einen bestehenden Servicebetrieb und die Kunden des Vorbesitzers. Die Unternehmensergebnisse entwickelten sich positiv. Die Werkstattdurchgänge sowie die Anzahl der Stammkunden und der Mitarbeiter stiegen von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Nach fünf Jahren getesteter Partnerschaft entschlossen sich Friedhelm Quante und Jörg Weber für einen Neubau. Sie investierten knapp 1,2 Millionen Euro in eine transparente Autohaus-Architektur mit Waschanlage und einem 3 000 m² großen Grundstück. „Mit dem neuen Werkstattgebäude wollten wir unser Leistungsspektrum erweitern, die Effektivität unseres Servicebetriebs steigern und den Kunden eine gleichbleibende Arbeitsqualität gewährleisten“, erklärt Friedhelm Quante. Um die Investition nicht in den Sand zu setzen, mussten sich die Unternehmer drei wichtige Fragen beantworten:
- Wie sind unsere Wettbewerber im Servicemarkt aufgestellt und welches Leistungsspektrum bieten sie an
- Verfügen wir über genügend finanzielle Reserven, um eventuell eine erste Durststrecke überstehen zu können
- Stehen unsere Familien hinter unserem Vorhaben
Das Ergebnis der Investition ist beeindruckend und stellt so manchen Fabrikatsbetrieb in den Schatten: Eine großflächige Verglasung umrahmt das Kundenzentrum des Betriebs. An ihn schließen sich die Direktannahme und die vier Werkstattarbeitsplätze unmittelbar an. Blickfang im Kundenzentrum ist der Zubehörshop mit jahreszeitbezogenen Artikeln und Accessoires. Alle Serviceleistungen sind auf den ersten Blick klar erkennbar. Große Fenster und eine Glastür trennen das Kundenzentrum von der Direktannahme. Dadurch werden Angebote wie Klimaservice, Lichttest, Kompletträder, Zubehör, tägliche HU-Prüfungen und der 24-Stunden-Not- und Abschleppdienst für die Besucher in beiden Räumen sofort sichtbar.
Für die Beratung am Fahrzeug nehmen sich die Servicemitarbeiter genügend Zeit: Gemeinsam mit den Kunden führen sie die Sichtdiagnose durch. Dabei nutzen sie die Chance,
- zusätzliche Reparaturstunden und Teile zu verkaufen,
- die Werkstatt besser auszulasten,
- die Arbeitsqualität zu steigern
- und Wiederholungsreparaturen zu vermeiden.
Doch nicht der Profit steht im Mittelpunkt der Direktannahme, sondern die zuverlässige Beratungsleistung und eine hohe Kundenzufriedenheit. „Seitdem wir die neue Werkstatt mit dem hellen Kundenzentrum und die Direktannahme besitzen, sind die Werkstattdurchgänge und die Kundenloyalität deutlich gestiegen“, freut sich Jörg Weber.
Um neue Kunden zu gewinnen, wirbt das Unternehmen in Tageszeitungen, Telefonbüchern und Branchenverzeichnissen. Aber auch Kinospots im benachbarten Lüdinghausen und Werne zählen zu den Marketingaktivitäten des 1a-Betriebs sowie Plakat-, Banden- und Lautsprecherwerbung bei Sportveranstaltungen und Sponsoringbeiträge für regionale Vereine und Kindergärten.
Mit den Kunden per Du
Seit rund zwei Jahren ist die Freie Werkstatt Systempartner der Centro Handelsgesellschaft. Die Karlsruher Systemzentrale unterstützt den Servicebetrieb mit Werbemitteln, Kundenbindungsinstrumenten, technischen Informationen, Schulungen und EDV-Systemen. Die persönliche Kundenansprache nimmt das Serviceteam des Südkirchener Unternehmens jedoch selbst in die Hand. „Mit den meisten Kunden sind wir per Du. Wir haben immer ein offenes Ohr für sie, kennen ihre Sorgen und Familiengeschichten“, erläutert Friedhelm Quante.
Die Beziehung zu ihren rund 2 500 Stammkunden pflegen die Betriebsinhaber mit einer individuellen Telefonbetreuung. Spätestens zwei Wochen nach dem Werkstattbesuch ruft ein Servicemitarbeiter beim Kunden an und fragt nach seiner Zufriedenheit, der Arbeitsqualität, Termin- und Preisgestaltung. „Die Nachbetreuung der Kunden erfolgt aber auch oft in persönlichen Gesprächen, zum Beispiel wenn sie ihre Fahrzeuge in unserer Waschanlage reinigen oder nach Geschäftsschluss am Stammtisch im Dorf“, beschreibt Friedhelm Quante die individuelle Kundenbetreuung des Servicebetriebs.
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