1a-Autoservice reorganisiert Partnerbetreuung
Das Werkstattkonzept setzt künftig auf eine dezentrale Versorgung der Partner. Wettbewerbsrelevante Maßnahmen und Inhalte werden weiterhin zentral gesteuert – mit Mitspracherechten der Partner.
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Das Werkstattkonzept 1a-Autoservice hat sich in den letzten Monaten neu strukturiert. Neben einer dezentralen Betreuung der angeschlossenen Werkstätten durch die Teilegroßhändler Trost, Coler, Knoll, Küblbeck und Lorch, die gemeinsam 1a-Markeninhaber sind, haben die Partnerbetriebe über das Meistergremium ein Mitspracheforum bekommen. Über dieses Forum sollen die Interessen und Wünsche, aus dem Alltagsgeschäft heraus eingebracht werden.
Hintergrund der seit Februar 2014 gültigen Neustrukturierung ist die zum Jahreswechsel erfolgte Stilllegung der gemeinsamen Einkaufs-, Handels- und Marketingzentrale Centro. Dieser Schritt sei erfolgt, weil sich in den Unternehmen der Anteilseigner Parallelstrukturen gebildet hätten, „die vollkommen ausreichen, um die Partnerbetriebe qualitativ und quantitativ professionell zu betreuen“, erläuterte Axel Schmidt-Lorch, Geschäftsführer der Lorch-Gruppe, während eines Pressegesprächs am Rande der AMI in Leipzig. Das Werkstattkonzept betreut derzeit rund 1.500 Betriebe, davon 76 in Österreich und 6 in der Schweiz.
Begleitet wird die dezentrale Partnerbetreuung durch eine zentrale Werbe- und Marketingarbeit im Onlinebereich sowie gemeinsame weitere Marketingaktivitäten der vier Teilegroßhändler. Abgestimmt werden die Aktivitäten in der 1a-Marketingkommission, die mit Vertretern der Teilegroßhändler, des Meistergremiums (die Vertretung der Partnerbetriebe) und der Agentur UP Advertising besetzt ist. UP ist langjähriger Marketing-Dienstleister des Werkstattkonzepts.
Die Marketingaktivitäten werden unverändert gemeinsam durch einen Monatsbeitrag von 69 Euro pro Partnerbetrieb finanziert. Zusätzliche Werbemaßnahmen seien auf die Anforderungen der Partner zugeschnitten, erklärte der zuständige Marketingleiter Klaus Zick. Daneben wurden für 95 Prozent der Partnerbetriebe die Webseiten gestaltet, ein Facebook-Auftritt für 1a mit Leben gefüllt und Apps entwickelt. Über den so genannten Online-Werbegenerator haben die 1a-Partner zudem einen leichten Zugriff auf Kampagnen-Material.
Fokus auf Weiterbildung
Entscheidend für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe ist jedoch aus Sicht von Wolfgang Ernst, Geschäftsführer des Bayreuther Großhändlers Knoll, deren technische Kompetenz. Deshalb setzen die Systemgeber auf ein umfangreiches Schulungsangebot. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, den Werkstätten technisches Wissen zu vermitteln, damit sie sich weiterentwickeln können“, so Ernst. Er verwies unter anderem auf die Verbreitung der Hybridtechnik, die fortschreitende Vernetzung von Assistenzsystemen in den Pkw und die Einführung der Reifendruck-Kontrollsysteme.
Ein zentrales Fortbildungsinstrument ist beispielsweise der Tech-Manager, eine durch den TÜV Süd zertifizierte Weiterbildung für die Bereiche Elektrik, Diesel, Klima und Bremssysteme. Dazu kommt die Betreuung der Werkstätten in technischen Fragen über die Hotline und technische Spezialisten in den Zentralen, aber auch jährlich durchgeführte Werkstatt-Tests zur Qualitätskontrolle.
Weitere zentrale Themen sind darüber hinaus eine große Auswahl und sichere Verfügbarkeit von Teilen in Erstausrüsterqualität, das Angebot von Mobilitätsgarantien und Kundenersatzfahrzeugen sowie die Entwicklung und das Design einer Berufsbekleidung für den eigenständigen Auftritt der Werkstattmannschaft.
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