Kfz-Gewerbe Hessen 2022 soll besser werden

Von Doris S. Pfaff

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Der Gesamtumsatz im Kfz-Gewerbe Hessen sank trotz Pandemie und Lieferengpässen nur um 1,4 Prozent. Doch die Rendite ist mit 1,3 Prozent weiterhin schwach. Ab dem zweiten Halbjahr rechnet der Verband aber mit Zuwächsen bei den Neuzulassungen.

Die Jahresbilanz für das Kfz-Gewerbe Hessen legte der Vorstand diesmal wieder nur digital vor: (v. l.) Geschäftsführer Joachim Kuhn, Präsident Jürgen Karpinski, Vizepräsident Michael Kraft und Pressesprecher Roger Seidl.(Bild:  Zietz/»kfz-betrieb«)
Die Jahresbilanz für das Kfz-Gewerbe Hessen legte der Vorstand diesmal wieder nur digital vor: (v. l.) Geschäftsführer Joachim Kuhn, Präsident Jürgen Karpinski, Vizepräsident Michael Kraft und Pressesprecher Roger Seidl.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Die Auftragsbücher sind voll, die Lieferzeiten noch lang und das Kaufinteresse an Automobilen weiter hoch. Noch im laufenden Jahr rechnet das Kfz-Gewerbe Hessen damit, dass sich der Bestellstau allmählich aufzulösen beginnt und eine „automobile Normalität“ bis 2023 zurückkehren wird. Das jedenfalls sagt Jürgen Karpinski, Präsident des Kfz-Gewerbes, zum Autojahr 2021.

Der Blick in den Rückspiegel zeige aber starke Verluste. Zwar lag der Gesamtumsatz mit rund 22,5 Milliarden Euro unerwartet fast auf Vorjahresniveau (–1,4 %) – das sei auf die gestiegenen Preise für neue und gebrauchte Pkw zurückzuführen: Mit 37.940 Euro habe der durchschnittliche Neuwagen zu Buche geschlagen, mit 15.810 Euro ein gebrauchter Pkw. Der Absatz war jedoch rückläufig: Insgesamt sank die Zahl der Autokäufe um gut 15 Prozent auf 795.160.