Mitsubishi-Händlertag
„2024 kommt der Erfolg zurück“
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Mitsubishi blieb 2023 weit hinter den eigenen Zielen zurück. 2024 soll der Erfolg zurückkommen. Seit dem Aus des Umweltbonus verbucht der Importeur wieder mehr Nachfrage nach Plug-in-Hybriden.
Vor ziemlich genau zehn Jahren übernahm die Emil-Frey-Gruppe die Rolle als Importeur der Marke Mitsubishi in Deutschland und brachte das Fabrikat zurück auf die Erfolgsspur. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie stieg der Absatz auf über 50.000 Einheiten 2019 an. Dass Importeurschef Jens Schulz auf dem Händlertag, der im Januar in Wiesbaden stattfand, auf das Jahr 2014 zurückblickte, lag jedoch nicht nur an dem runden Jubiläum. Mit gerade einmal 19.020 verkauften Einheiten 2023 ist Mitsubishi in puncto Volumen zurück auf dem niedrigen Niveau von 2013 – sogar etwas darunter.
In den Jahren nach dem Eintritt der Schweizer Gruppe habe Mitsubishi Ergebnisse erzielt, die der Marke niemand mehr zugetraut hätte, erinnerte Schulz. Und genau wie damals müsse die Frey-Gruppe jetzt wieder um Vertrauen im Handel werben. Denn 2023 blieb Mitsubishi weit unter den Erwartungen. Um die 36.000 Einheiten wollte der Importeur eigentlich verkaufen. Doch es kam anders: 2023 wurde zum schwierigsten Jahr, an das er sich erinnern könne, so der Manager. Inflation, steigende Zinsen und Entscheidungen der Politik hätten zu einer „massiven Kaufzurückhaltung“ am Privatmarkt geführt, und der steht bei Mitsubishi für rund 70 Prozent der Verkäufe. Vom meistverkauften Modell, dem Space Star, habe man nur sehr eingeschränkt Ware erhalten, bedauert Schulz. Gleichzeitig brachen die Zulassungen des Eclipse Cross nach dem Förderstopp für Plug-in-Hybride ein: um 87 Prozent auf gerade einmal 2.387 Einheiten.
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