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Innovatorenporträt

360-Grad-Kommunikation

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Im Rahmen eines Pilotprojekts programmierte Taner Catakli für das Autohaus Hessenkassel eine Kommunikationsplattform. Auf dieser wurden im ersten Schritt alle Callcenter-Fälle transparent zusammengefasst und mit Eskalationsstufen hinterlegt. Im zweiten Schritt analysierten die beiden Brüder neben den Autohausprozessen die verschiedenen Kommunikationskanäle, über die Kundenanfragen hereinkommen. Diese integrierten sie dann in Dealerdesk.

Ergänzendes zum Thema
Nachgefragt bei Soner Catakli: „Wir sind der Klebstoff zwischen dem Autohaus und dem Kunden“

Redaktion: Warum sollte sich ein Autohaus für Dealerdesk entscheiden?

Soner Catakli: Eine große Stärke ist, dass wir zahlreiche Softwareprogramme, die in Autohäusern vielfach als Insellösungen zum Einsatz kommen, vereint haben: Unsere Plattform umfasst neben einer Messaging-Software und einem Videochatsystem auch ein Lead-Management-System. Zudem haben wir ein hauseigenes Callcenter, das als verlängerter Autohausarm fungiert. Autohäuser können über unsere Plattform ihre komplette interne wie externe Kommunikation managen – hoch automatisiert, transparent und auswertbar bis zum einzelnen Mausklick. Wir versetzen Autohäuser in die Lage, ihren Kunden ein tolles digitales Kommunikationserlebnis zu bieten. Wir sind bildlich gesprochen der Klebstoff zwischen Autohaus und Kunde.

Kann ein Autohaus über Dealerdesk nur mit den Verkaufs- oder auch mit seinen Servicekunden kommunizieren?

Wir verstehen uns als Kommunikationsplattform für den Service und den Verkauf. Wir differenzieren zwischen Verkaufschancen und Servicefällen und halten gerade diese abteilungsübergreifende Kommunikation für wichtig, um Transparenz im Autohaus zu schaffen.

Für wen eignet sich Dealerdesk?

Es eignet sich für ein mittelgroßes Autohaus mit 20 Mitarbeitern genauso wie für große Gruppen mit mehreren Filialen. Generell gilt: Je größer ein Autohaus ist, umso mehr spielt unser System seine Stärke aus.

Wie viele Kunden haben Sie schon?

Aktuell nutzen rund 800 Händlerbetriebe unser System. Seit Kurzem zählen auch die Porsche-Retailbetriebe zu unseren Kunden, und wir expandieren aktuell in die Schweiz.

Was kostet Dealerdesk?

Die Software kostet zwischen 350 und 999 Euro pro Standort. Dazu kommen einmalig 1.800 Euro für die Schulung und Installation. Wir arbeiten ohne versteckte Kosten und nach dem All-inclusive-Prinzip. In unserer Lizenzgebühr ist die Hotline genauso inkludiert wie der Speicherplatz. Unsere Callcenter-Leistungen variieren je nach Art des Gesprächs zwischen 99 Cent und 1,40 Euro pro Minute.

„Der Funktionsumfang unserer Software ist Jahr für Jahr gewachsen. Wir haben angefangen, zwischen Verkaufschancen und Servicetickets zu differenzieren, wir haben unser System an Dealer-Management-Systeme und Fahrzeugverwaltungssysteme angeschlossen, und wir haben unsere Plattform so weiterentwickelt, dass sie eine bidirektionale Kommunikation mit dem Kunden ermöglicht“, schildert Taner Catakli. Sprich: Ein Autohausmitarbeiter, egal ob ein Verkäufer oder die Serviceassistenz, kann direkt aus dem System heraus Kontakt zum Kunden aufnehmen.

Die Zahl der Mitarbeiter im Hamburger Servicecenter soll bis zum Jahresende auf mindestens 300 wachsen.
Die Zahl der Mitarbeiter im Hamburger Servicecenter soll bis zum Jahresende auf mindestens 300 wachsen.
(Bild: Dealerdesk)

Als große Stärke wertet Soner Catakli, dass die Dealerdesk-Kommunikationsplattform mit klassischen Callcenter-Dienstleistungen gekoppelt ist: Rund 220 Telefonagenten nehmen rund um die Uhr im Namen des jeweiligen Autohauses Kundenanrufe entgegen und erfassen sämtliche Daten in der Dealerdesk-Plattform. Auch wenn es kein Muss ist, greifen fast alle Händlerbetriebe, die die Dealerdesk-Plattform nutzen, auch auf das Callcenter zurück, das sein Angebotsspektrum ebenfalls stetig erweitert (siehe Kasten unten).

Ergänzendes zum Thema
Die Funktionen: Entwicklung Hand in Hand mit dem Handel

Die Dealerdesk-Plattform wird Schritt für Schritt um immer mehr Funktionen erweitert. Diese entwickelt das Hamburger Unternehmen in enger Abstimmung mit den Autohäusern. Hier kommt ein Überblick über aktuelle und künftige Features:

  • Lead-Management (Verkaufschancen)
  • Case-Management (Serviceanfragen)
  • interne Kommunikation
  • Callcenter
  • Controlling
  • Calltracking
  • Click-to-Call
  • E-Mail-Integration
  • CRM 360 Grad
  • Suchagent
  • Whatsapp
  • Videochat
  • Vorqualizierung (Betaversion)
  • Autosnipe (Betaversion)
  • Website-Booster (Betaversion)
  • Leasing- und Finanzierungsrückläufer (Betaversion)
  • Online-Terminbuchung (Betaversion)
  • Online-Vertragsabschluss (in Entwicklung)
  • Bewertungsmanagement (in Entwicklung)
  • Marketingautomatisierung (in Entwicklung)
  • Fahrzeugmarkt 4.0 (in Entwicklung)

Die neue Dealerdesk-Plattform ist flexibel erweiterbar

Anfang 2020 trafen Soner und Taner Catakli dann eine wichtige strategische Entscheidung: Sie programmierten Dealerdesk komplett neu und erweiterten dazu ihr Entwicklungsteam. Seit Anfang dieses Jahres ist die neue, webbasierte Kommunikationsplattform erhältlich. Sie ist nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sondern auch flexibel um neue Funktionen erweiterbar. „Durch die neue Softwarearchitektur ist es uns gelungen, die Endkunden noch stärker in den Fokus zu rücken“, unterstreicht Taner Catakli.

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