Im Rahmen eines Pilotprojekts programmierte Taner Catakli für das Autohaus Hessenkassel eine Kommunikationsplattform. Auf dieser wurden im ersten Schritt alle Callcenter-Fälle transparent zusammengefasst und mit Eskalationsstufen hinterlegt. Im zweiten Schritt analysierten die beiden Brüder neben den Autohausprozessen die verschiedenen Kommunikationskanäle, über die Kundenanfragen hereinkommen. Diese integrierten sie dann in Dealerdesk.
„Der Funktionsumfang unserer Software ist Jahr für Jahr gewachsen. Wir haben angefangen, zwischen Verkaufschancen und Servicetickets zu differenzieren, wir haben unser System an Dealer-Management-Systeme und Fahrzeugverwaltungssysteme angeschlossen, und wir haben unsere Plattform so weiterentwickelt, dass sie eine bidirektionale Kommunikation mit dem Kunden ermöglicht“, schildert Taner Catakli. Sprich: Ein Autohausmitarbeiter, egal ob ein Verkäufer oder die Serviceassistenz, kann direkt aus dem System heraus Kontakt zum Kunden aufnehmen.
Die Zahl der Mitarbeiter im Hamburger Servicecenter soll bis zum Jahresende auf mindestens 300 wachsen.
(Bild: Dealerdesk)
Als große Stärke wertet Soner Catakli, dass die Dealerdesk-Kommunikationsplattform mit klassischen Callcenter-Dienstleistungen gekoppelt ist: Rund 220 Telefonagenten nehmen rund um die Uhr im Namen des jeweiligen Autohauses Kundenanrufe entgegen und erfassen sämtliche Daten in der Dealerdesk-Plattform. Auch wenn es kein Muss ist, greifen fast alle Händlerbetriebe, die die Dealerdesk-Plattform nutzen, auch auf das Callcenter zurück, das sein Angebotsspektrum ebenfalls stetig erweitert (siehe Kasten unten).
Die neue Dealerdesk-Plattform ist flexibel erweiterbar
Anfang 2020 trafen Soner und Taner Catakli dann eine wichtige strategische Entscheidung: Sie programmierten Dealerdesk komplett neu und erweiterten dazu ihr Entwicklungsteam. Seit Anfang dieses Jahres ist die neue, webbasierte Kommunikationsplattform erhältlich. Sie ist nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sondern auch flexibel um neue Funktionen erweiterbar. „Durch die neue Softwarearchitektur ist es uns gelungen, die Endkunden noch stärker in den Fokus zu rücken“, unterstreicht Taner Catakli.