Tuningmarkt 41 Prozent finden Tuning gut

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Mit rund zwei Milliarden Euro Umsatz ist die Fahrzeugveredelung nach wie vor ein nennenswerter Teilmarkt der Kfz-Branche. Eine Studie der BBE Automotive zeigt, welche Trends Tuningfans aktuell bewegen – und wie Kfz-Betriebe davon profitieren können.

Aus einem drögen Serienwagen ein begehrenswertes, personalisiertes Einzelstück zu machen – das ist das Ziel vieler tuningbegeisterter Autofahrer.(Bild:  Hardy Mutschler)
Aus einem drögen Serienwagen ein begehrenswertes, personalisiertes Einzelstück zu machen – das ist das Ziel vieler tuningbegeisterter Autofahrer.
(Bild: Hardy Mutschler)

Wohl kein Aspekt der individuellen Mobilität wird in der Öffentlichkeit so kontrovers bewertet wie das Tuning. In den Massenmedien kommen getunte Fahrzeuge eigentlich nur vor, wenn in aufgeregtem Ton über die sogenannte Raser- und Poser-Szene berichtet wird. Andererseits gibt es gar nicht so wenige Menschen, für die die Individualisierung ihres Automobils eine Leidenschaft ist, die sie ausleben, ohne jemals andere zu gefährden oder die Umwelt über Gebühr zu verschmutzen.

Doch wie groß sind die beiden Gruppen? Sind die Tuningfans mittlerweile wirklich eine kleine Minderheit unbelehrbarer Benzinköpfe? Und ist das klassische „Tiefer-breiter-schneller“-Tuning eigentlich noch in Mode? Diese Fragen zu klären, war das Anliegen des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens BBE Automotive. Im Jahr 2023 fragte BBE 1.000 Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer zu ihrer Einstellung bezüglich des Themenkomplexes „Emotionale Mobilität, Autotuning und -veredelung“ und förderte interessante Erkenntnisse zutage.