Elektromobilität 43 Reparaturaufgaben lösen

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Auch Elektroautos gehen kaputt – natürlich. Doch spezielle Ersatzteile für die elektrischen Antriebskomponenten waren bislang fast nur als Originalteile erhältlich. Das ändert ZF nun: im ersten Aufschlag für viele E-Autos der Marke Mercedes-Benz.

Unter den 43 Reparatur-Kits befinden sich zum Beispiel Sets zur Reparatur der Parksperre sowie verschiedene Sensoren oder Abdeckungen.(Bild:  ZF Aftermarket)
Unter den 43 Reparatur-Kits befinden sich zum Beispiel Sets zur Reparatur der Parksperre sowie verschiedene Sensoren oder Abdeckungen.
(Bild: ZF Aftermarket)

Seit etwa fünf Jahren kommen Elektroautos in stetig steigenden Stückzahlen auf die Straße. Das bedeutet, dass bei immer mehr Fahrzeugen die Herstellergarantie abgelaufen ist und sich zunehmend auch Reparaturbedarf einstellt – denn E-Autos sind keinesfalls verschleißfrei. Nach jahrelanger Nutzung können natürlich auch hier Schäden an Bauteilen auftreten, sei es durch Verschmutzung oder Korrosion von Kontaktstellen, durch den Verlust der Abdichtung, durch Marderbiss oder durch Unfälle.

Oftmals sind davon gar nicht die zentralen Komponenten E-Motor; Leistungselektronik oder Reduziergetriebe betroffen, sondern lediglich Peripherieteile wie Sensoren, Stecker, Gehäuse oder Kabel. Bislang gab es Ersatzteile dafür nur beim Autohersteller, weil die meisten Elektroautos sich noch in der Herstellergarantie befanden. Doch das ändert sich mit dem zunehmenden Alter der Fahrzeuge.