Ablaufprozesse optimieren
Wie RFID (Radio Frequency Identification) den Markt revolutioniert, demonstrierten die Referenten des Aftermarket-Round-Table-Gesprächs der Wolk & Partner Car Consult in Bergisch-Gladbach.
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Wie RFID (Radio Frequency Identification) den Markt revolutioniert, lokale Preisanalysesysteme den Rohrertrag im Reifenhandel steigern (siehe »kfz-betrieb« 19, S. 36) und Dealer-Management-Systeme (DMS) die Ablaufprozesse der Werkstatt optimieren, demonstrierten die Referenten des Aftermarket-Round-Table-Gesprächs der Wolk & Partner Car Consult in Bergisch-Gladbach. „Mit RFID fangen die Unternehmen viele Fliegen mit einer Klappe: von der Warenflusskontrolle über die Warenplatzierung bis hin zur Verwaltung der Lieferanten-, Artikel- und Kundenerträge“, erläutert Unternehmensberater Ulrich Eggert.
Für Produktion und Handel
Beispielsweise setzt Volkswagen ein RFID-Steuerungssystem bei der Produktion des Tourans ein. „Mithilfe von Transpondern und einer Identifikationsnummer in der Karosserie lassen sich produktionstechnische Spezifikationen abfragen“, erklärt Arnd Ciprina vom Fraunhofer Institut. Die RFID-Technologie können auch Werkstätten und Teilegroßhändler nutzen, um Diebstähle und Einbrüche zu verhindern. So hat beispielsweise die Stevens Autoersatzteile GmbH in Wesel wertvolle Fahrzeuge mit RFID-Transpondern ausgestattet. Das System erkennt die Autos in Bewegung und im Ruhestand und alarmiert im Notfall den Inhaber per E-Mail oder SMS.
Was ein Werkstattplanungssystem alles leisten muss, erläuterte Silke Hörstgen von Wolk & Partner. Man sollte es nicht mit einem EDV-Kalender verwechseln. „Ein Werkstattplaner kann mehr. Er optimiert die Ablaufprozesse für den Anwender und verbessert die Werkstattauslastung“, betont die Referentin. Durch eine gute Terminierungssoftware könne eine Werkstatt zwei zusätzliche Kunden pro Woche bedienen. „Bei 28 Wochen pro Jahr bedeutet das für die Werkstatt einen Mehrumsatz von rund 26 000 Euro“, so Silke Hörstgen.
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