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ABS Autoservice hat sich ganz aktiv gegen ein Werkstattkonzept entschieden: „Bei uns stehen die Kunden im Mittelpunkt, nicht die Standards oder Prozesse eines Konzeptgebers“, betont der Betriebsleiter. „So können wir für jeden Großkunden einen eigenen Prozess entwickeln und es damit dem Flottenmanager möglichst leicht machen.“ Die Akquise von Neukunden läuft meist über Empfehlungen zufriedener Flottenmanager.
Auch bei der Gewinnung neuer Privatkunden geht ABS mit einfachen Mitteln vor: So gibt es nach wie vor Postsendungen, oder die Mitarbeiter klemmen bei Autos mit auslaufender HU eine Karte an die Scheibenwischer. Aber auch auf Facebook sind die Stuttgarter aktiv, wenn auch derzeit noch mit relativ wenig Rückmeldungen von Kundenseite. Auch das kontrovers diskutierte Thema Schadensteuerung nutzt ABS zur Kundengewinnung. Rund 80 Prozent der Unfallschäden kommen gesteuert ins Haus – viele davon von Autobesitzern, die man sonst wohl nie hier sehen würde. Der Betrieb war einer der ersten Partner der Innovation Group in Deutschland.
Dem Werkstattnetz der HUK würde sich Igor Hric aber nicht anschließen: „Da verdient man kein Geld.“ An eine Servicesteuerung der eigenen Art glaubt der Manager hingegen sehr wohl: ABS hat eine Software entwickelt, die bei Autos den kommenden Servicebedarf vorausberechnet. Schon ein einziger Werkstattbesuch – etwa bei einem Unfallschaden – ist ausreichend, um genügend Daten als Ausgangsbasis für diese Berechnung zu sammeln und den Kunden anzuschreiben, bevor die Serviceleuchte aufleuchtet. „Das klappt immer“, bekräftigt Igor Hric.
Pilotbetrieb für die anderen Reiff-Filialen
Auf moderne Technik setzt ABS Autoservice auch bei der Werkstattausrüstung: Neben den vorhandenen Diagnosetestern von Bosch, Hella-Gutmann und Volkswagen ist Betriebsleiter Hric am neuen Euro-DFT sehr interessiert. Die Stuttgarter werden hier ebenfalls der Pilotbetrieb sein und das Gerät für die anderen Reiff-Filialen testen. Einen API-Roboter besitzt das Unternehmen auch, dazu kommt ein Werkzeugsatz für die Außenhautreparatur von Carbon und, und, und. Eine eigene Waschanlage sorgt zusätzlich für Kundenfrequenz.
Fazit: Wie heißt es in Stuttgart so schön? „Das Beschte oder nichts.“ Das Motto könnte auch ABS Autoservice für sich gewählt haben: Top ausgebildete Mitarbeiter, hochmoderne Werkstatttechnik, ein Serviceangebot, das Privatkunden ebenso wie Flottenmanager zufriedenstellt – das Tochterunternehmen der Reiff-Gruppe ist ein echter Vorzeigebetrieb.
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