Renault Deutschland
Absatz bricht um ein Viertel ein – „absolut so gewollt“
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Die Renault-Verkäufe sind 2022 deutlich eingebrochen. Unter Beachtung der schwierigen Liefersituation entspreche das Ergebnis der „Renaulution“-Strategie, freut sich Deutschland-Geschäftsführer Markus Siebrecht. Außerdem äußerte er sich dazu, wie viele Händlerverträge bereits unterschrieben sind.
Renault hat 2022 in Deutschland mit einem dicken Minus in der Absatzstatistik abgeschlossen. 79.861 verkaufte Einheiten bedeuten einen Rückgang um 24,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während der Gesamtmarkt auf ein kleines Plus von 1,1 Prozent kam. Nur drei Marken (Suzuki, Smart und Jaguar) schnitten schlechter ab. Der Marktanteil des französischen Fabrikats sank von vier auf drei Prozent. Für schlechte Laune sorgen die Ergebnisse in Brühl aber offenbar nicht.
In einem Pressegespräch am Dienstag erklärte Renault-Deutschland-Chef Markus Siebrecht 2022 zu einem „sehr erfolgreichen Jahr“. Zwar sei Renault stark gebeutelt gewesen durch die Versorgungsengpässe und kämpfte zu Jahresende mit großen Logistikproblemen – wenn man die schwierigen Rahmenbedingungen einbeziehe, dann sei der Rückgang aus strategischer Sicht „absolut so gewollt“, sagte der Manager.
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