Achsvermessung: Nur gucken, nicht anfassen!
Eine fehlerhafte Radstellung verursacht instabiles Fahrverhalten und erhöhten Reifenverschleiß. Das menschliche Auge kann diese Abweichungen meist nicht erkennen – moderne 3-D-Stereokameras sehen da entscheidend mehr.
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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Etwa 50 Prozent aller Autos fahren nach Beobachtungen von Beissbarth mit mehr oder weniger stark verstellter Spur durch die Gegend – bereits ein unsanfter Bordsteinkontakt oder ein tiefes Schlagloch kann die Fahrwerksgeometrie nachhaltig verändern. Tückisch: Das Lenkrad steht danach nicht immer schräg, auch das Verschleißbild der Reifen verrät den Fehler meist nicht sofort. Nur eine Vermessung des Fahrwerks schafft Klarheit – was liegt also näher, als bei jeder Kundendienstannahme oder nach jedem Reifenwechsel auch die Spur des Autos zu kontrollieren?
Trotzdem verzichten viele Werkstätten und Reifendienste auf die lukrative Einnahmequelle der Spurvermessung. Warum riskieren sie es, die Zufriedenheit des Kunden mit der Werkstatt zu verlieren? Die Ausflüchte sind bekannt: Die Geräte sind zu teuer, viele Monteure sind von den komplizierten Vorgängen technisch überfordert, eine Vermessung dauert zu lange. Nicht zuletzt kennt wohl jede Werkstatt die gefürchtete Diskussion über verkratzte teure Alufelgen durch die Spannklammern der Messwertgeber.
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