Werkstattvernetzung Adidas-Network? Out!

Von Steffen Dominsky 6 min Lesedauer

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Aktuell spricht jede(r) von der Digitalisierung in Kfz-Betrieben. Das „Asanetwork“ – heute „Workshop-Net“ – tut das bereits seit 25 Jahren. Was dieses einer Werkstatt praktisch bringt? Wir schlauen Sie auf!

Praktisch jeden Arbeitsauftrag stellt Werkstattinhaber Peter Zobel, nachdem er ihn erstellt hat, ins „Workshop-Net“. Dadurch stehen seinen Jungs benötigte Kunden- und Fahrzeugdaten an sämtlichen vernetzten Werkstattgeräten mit einem Mausklick zur Verfügung.(Bild:  Dominsky – VCG)
Praktisch jeden Arbeitsauftrag stellt Werkstattinhaber Peter Zobel, nachdem er ihn erstellt hat, ins „Workshop-Net“. Dadurch stehen seinen Jungs benötigte Kunden- und Fahrzeugdaten an sämtlichen vernetzten Werkstattgeräten mit einem Mausklick zur Verfügung.
(Bild: Dominsky – VCG)

Wenn er vom Prinzip der schnellen Schuhe spricht – Stichwort Adidas – ist er in seinem Element: Als Geschäftsführer der Asanetwork GmbH ist Frank Beaujean ein glühender Verfechter eines zeitgemäßen Arbeitens in einer Kfz-Werkstatt. Und ein solches bedingt die Nutzung ebensolcher Werkzeuge und Hilfsmittel. Dazu gehört auch das „Workshop-Net“, das Konzept, das unterschiedliche Geräte in einer Werkstatt mit der kaufmännischen Software des Betriebs („DMS“ = Dealer-Management-System) verbindet, sprich digital vernetzt.

„Wer nicht bereit ist, die Errungenschaften moderner Technik für sich zu nutzen, der muss eben auf besagtes Adidas-Netzwerk zurückgreife. Das heißt, die Mitarbeiter müssen laufen, laufen, laufen, um benötigte Informationen von der Serviceannahme in die Werkstatt oder von dort zurück zu tragen“, bringt es Beaujean auf den Punkt. Doch das kostet Zeit und damit Geld. Genauso wie das wiederholte Reinklopfen von Kunden- und Fahrzeugdaten in unterschiedliche Geräte – beispielsweise den AU-Tester, die Klimaservicestation oder den Achsmessstand.