Kooperation Akzo Nobel und Solera kombinieren Tools für nachhaltigere Reparaturen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die strategische Partnerschaft des Lackspezialisten Akzo Nobel und des SaaS-Experten Solera soll es Karosseriewerkstätten und Versicherern ermöglichen, die CO₂-Emissionen pro Reparaturvorgang präziser zu berechnen. Ziel ist eine höhere ökologische und wirtschaftliche Effizienz.

Akzo Nobel und Solera schließen eine Partnerschaft, um datengestützt die Nachhaltigkeit in der Fahrzeugreparatur zu erhöhen. (Bild:  Akzo Nobel)
Akzo Nobel und Solera schließen eine Partnerschaft, um datengestützt die Nachhaltigkeit in der Fahrzeugreparatur zu erhöhen.
(Bild: Akzo Nobel)

Solera, Anbieter von Lösungen für das Management des Fahrzeuglebenszyklus, kündigte heute eine strategische Partnerschaft mit dem Lack- und Beschichtungsanbieter Akzo Nobel Vehicle Refinishes an. Kernstück der Partnerschaft soll die Integration der Produkt- und Prozessdaten von Akzo Nobel in Sustainable Estimatics werden, die Nachhaltigkeitsplattform von Solera. Diese Verbindung ermögliche es laut der Partner den Karosseriewerkstätten und Versicherern, den CO₂-Fußabdruck jeder Reparatur genau zu messen und gezielt zu managen.

Durch die Berücksichtigung von Variablen wie spezifischen Lacksystemen, Spritzkabinenzeit, Trocknungstemperatur und VOC-Emissionen liefere die Integration einen detaillierten Überblick über die mit dem gesamten Reparaturlackierprozess verbundenen Emissionen. Diese Analyse soll es nach Angaben der beiden Unternehmen den Werkstätten erlauben, fundierte Entscheidungen zu treffen, die sowohl ökologische Auswirkungen als auch betriebliche Effizienz berücksichtigen.

Hilfe auch für die Nachhaltigkeits-Berichterstattung

Ignacio Román Navarro, Business Director Automotive & Vehicle Refinishes EMEA bei Akzo Nobel, betonte nochmals die Vorteile der Partnerschaft. „Indem wir Karosseriewerkstätten bei der Wahl effizienter Lacksysteme unterstützen, die kürzere Prozesszeiten und geringeren Energieverbrauch kombinieren, senken wir nicht nur CO₂-Emissionen, sondern verbessern auch die Wirtschaftlichkeit unserer Kunden.“

Die zunächst in der EMEA-Region eingeführte Partnerschaft passt zu Akzo Nobels umfassender Nachhaltigkeitsstrategie, die eine Reduktion der CO₂-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette um bis zu 50 Prozent bis 2030 vorsieht. Aufbauend auf bewährten digitalen Tools des Lack-Spezialisten, wie dem CO₂ E-Repair Calculator und Carbon Pulse, macht die Partnerschaft Emissionsdaten erstmals transparent im Reparaturalltag nutzbar.

Mit der Einführung regulatorischer Vorgaben wie der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) wächst der Druck auf Kfz-Werkstätten und Versicherer, ihre Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen zu erfassen und zu berichten. Solera und Akzo Nobel stellen Werkstätten und Versicherern deshalb entsprechende Tools zur Verfügung, um diese Anforderungen zu erfüllen.

 (co)

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