Wichtig für bilanzierende Unternehmen Alle Jahre wieder: Tipps für die Inventur

Von Silvia Lulei 4 min Lesedauer

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Die Inventur ist nicht gerade der Lieblingsjob am Jahresende. Dennoch ist sie enorm wichtig, weil ansonsten das Finanzamt den Gewinn des Unternehmens schätzt. Das kann zu steuerlichen Nachteilen führen. Es gibt allerdings Verfahren, die die Inventur einfacher machen.

Zählen, zählen, zählen – die Inventur am Jahresende ist für viele Unternehmen eine lästige Pflicht.(Bild:  senivpetro - freepik.com)
Zählen, zählen, zählen – die Inventur am Jahresende ist für viele Unternehmen eine lästige Pflicht.
(Bild: senivpetro - freepik.com)

Der Jahreswechsel bedeutet für viele Unternehmen das Ende des Geschäftsjahres. Und da ist es ein wenig wie bei Dinner for One: The same procedure as every year! Denn wenn Unternehmen eine Bilanz führen müssen, ist für sie mindestens einmal im Geschäftsjahr eine Inventur Pflicht. „Die Inventur gehört zu einer ordnungsgemäßen Buchführung gesetzlich dazu und muss jedes Jahr angegangen werden – wenn das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr endet, aber auch, wenn die Unternehmen ein versetztes Geschäftsjahr haben“, erklärt Mario Schnurr, Steuerberater der Kanzlei Schultze & Braun. „Die Jahresinventur hat eine große Bedeutung für die Geschäftszahlen des Unternehmens, denn auf ihr fußt der Jahresabschluss.“

Basis für die Steuerbemessungsgrundlage

Zudem wird aus der Inventur die Steuerbemessungsgrundlage abgeleitet. „Daher sollten Unternehmen die Inventur nicht als lästiges Übel betrachten, das man einmal im Jahr eben angehen muss. Besser ist es, die Jahresinventur im gesamten Verlauf des Geschäftsjahres im Fokus zu haben und die notwendigen Daten dafür kontinuierlich zu sammeln“, sagt Schnurr. „Das entzerrt und reduziert den Aufwand und erhöht die Qualität und Aussagekraft der Jahresinventur.“