Fahrzeughersteller-Zugänge Alles Wissenswerte zu SERMA

Von Steffen Dominsky 4 min Lesedauer

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Möchten freie Werkstätten von Fahrzeugherstellern diebstahl- und sicherheitsrelevante Reparatur- und Wartungsinformationen beziehen, benötigen sie dafür künftig ein elektronisches Zertifikat. Das erhalten sie bei „SERMA“, der Konformitätsbewertungsstelle des ZDK.

Damit freie Werkstätten an sicherheits- und diebstahlrelevante Daten auf den jeweiligen Serviceportalen der Fahrzeughersteller gelangen, benötigen sie ab dem 1. August ein  SERMA-Zertifikat.(Bild:  Ford)
Damit freie Werkstätten an sicherheits- und diebstahlrelevante Daten auf den jeweiligen Serviceportalen der Fahrzeughersteller gelangen, benötigen sie ab dem 1. August ein SERMA-Zertifikat.
(Bild: Ford)

Vieles in unserer modernen Welt ist bzw. wird im Vergleich zu früher komplizierter und aufwendiger. Schön, wenn auch mal das Gegenteil der Fall ist! So zum Beispiel bei „SERMA“, dem neuen Konzept für den Zugang zu diebstahl- und sicherheitsrelevanten Reparatur- und Wartungsinformationen (engl: Repair and Maintenance Information, RMI) der Fahrzeughersteller außerhalb der eigenen Serviceorganisation – also allen voran für freie Werkstätten. Entwickelt hat SERMA der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) auf Basis der europäischen SERMI-Vereinigung, die eine EU-Initiative ins Leben gerufen hat. In wenigen Wochen geht SERMA an den Start. Was das für (freie) Werkstätten heißt und welche Vorteile das Konzept mit sich bringt, verraten wir im Folgenden.

Warum brauche ich ein SERMA-Zertifikat?

Für den Zugriff auf diebstahl- und sicherheitsrelevante RMI auf den Portalen der Fahrzeughersteller benötigt man ab dem 1. August zusätzlich zu der bisherigen Registrierung und den Log-in-Daten ein personalisiertes elektronisches Zertifikat. Das elektronische Zertifikat erhalten Werkstattmitarbeiter nach Überprüfung des eingereichten Antrags der Werkstatt bei der KBS SERMA.