Mercedes-Rückruf Allradmodelle müssen noch einmal in die Werkstatt

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Ein zweiteiliger Getriebeleitungssatz mit feuchtigkeitsempfindlicher Steckverbindung wird wegen erhöhter Brandgefahr nun durch einen einteiligen ersetzt. Dies gilt weltweit für rund 58.000 hochmotorisierte Exemplare des CLS, AMG GT und der E-Klasse.

AMG-GT-Modelle bekommen vorsorglich einen neuen Getriebeleitungssatz. (Bild:  Mercedes-AMG)
AMG-GT-Modelle bekommen vorsorglich einen neuen Getriebeleitungssatz.
(Bild: Mercedes-AMG)

Mercedes wiederholt einen zwei Jahre alten Rückruf. Nach wie vor ist es nicht ausgeschlossen, dass bei bestimmten AMG-Varianten der E-Klasse (Baureihe 213), E-Klasse Coupé/Cabrio (BR 238), CLS (BR 257) und AMG GT 4-Türer (BR 290) mit Allradantrieb Wasser in die elektrische Steckverbindung des Getriebeleitungssatzes eindringt. In einem solchen Fall droht laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erhöhte Brandgefahr.

Die Behörde weist die Maßnahme mit den internen Kennungen „1595003“ und „1595004“ für weltweit rund 58.000 Boliden aus, davon 6.244 auf dem Heimatmarkt. Als vorsorgliche Maßnahme wird nun der zweiteilige Leitungssatz durch eine neue einteilige Variante ohne die problematische Steckverbindung ersetzt. „Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für den Tausch des Leitungssatzes wird bis zu drei Stunden in Anspruch nehmen“, kündigte ein Konzernsprecher auf Nachfrage an.

Laut seiner Aussage sind von dem Rückruf die Baujahre 2019 bis 2023 betroffen, das KBA nennt den Produktionszeitraum 2017 bis 2022. Informationen zu diesem Rückruf und der Vorgängeraktion „5491309“ erteilt die Kundenhotline unter der Rufnummer 00800 - 12 777 777.

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