Die großen Autohändler 2023
Alphartis ist bereit für Neues
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Die Autohandelsgruppe aus Horb expandiert kontinuierlich. Sowohl was die Anzahl der Betriebe angeht als auch die der Fabrikate. 2023 kam Hyundai neu hinzu. Weitere Fabrikate, Übernahmen und neue Geschäftsfelder sind möglich.
Wer mit Albrecht Wollensak, dem Vorstandsvorsitzenden von Alphartis, ein Gespräch über die Strategie der Autohandelsgruppe führt, gewinnt überraschende Erkenntnisse: Beispielsweise, dass ein Schneckenhaus ein passendes Symbol dafür ist, Synergien optimal auszuschöpfen. Bei der Handelsgruppe, die an 50 Standorten 13 Fabrikate vertreibt, ist es jedenfalls so: Von Stammsitz in Horb aus breitete sich das Autoimperium spiralförmig in Baden-Württemberg aus. Zuletzt kam im Oktober das Autohaus Schmid in Hausach dazu. Bretten, Göppingen, Freiburg und Kehl markieren im Uhrzeigersinn die äußersten Punkte des Vertriebsnetzes; die Fläche dazwischen ist dicht besiedelt mit Autohäusern, die entweder dem AHG- oder dem BHG-Zweig des Unternehmens angehören.
Die AHG-Betriebe vertreiben die Marken BMW, Mini, BMW Motorrad, Alpina, Land Rover, Peugeot und – seit Oktober 2023 – Hyundai. Die Sparte BHG vereint die Marken aus dem Volkswagen-Konzern: Volkswagen, Audi, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Skoda, Seat und Cupra. 2022 verkauften alle Betriebe insgesamt 36.000 Fahrzeuge; 2023 sollen es 40.200 werden und für das nächste Jahr rechnet Albrecht Wollensak mit einer weiteren Absatzsteigerung auf bis zu 45.000 Fahrzeuge. Diese Steigerung ergebe sich aus der guten Performance der bestehenden Marken sowie gegebenenfalls neuen Marken an möglicherweise neuen Standorten, meint er.
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