Alpine A110: Legendäre Franzosen-Flunder

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Chronik der Marke Alpine

  • 1954: Vorstellung des Renault 4 CV „Rédélé Speciale/The Marquis“ in den USA
  • 1955: Präsentation der Alpine A 106 in Billancourt und Produktionsanlauf
  • 1957: Einführung des A 108 Cabriolets
  • 1958: Produktionsstart Alpine A 108
  • 1959/60: Von nun basieren alle Alpine auf einem von Jean Rédélé entwickelten Zentralrohrchassis
  • 1960: Vorstellung der A 108 Berlinette auf dem Pariser Salon. Von der A 106 wurden bislang insgesamt 650 Einheiten ausgeliefert
  • 1961: Serienstart der A 108 Berlinette
  • 1962: Die Alpine A 110 Berlinette wird als „Tour de France“-Version auf dem Pariser Salon enthüllt und geht ein Jahr später in Serie. Bei der A 110 handelt es sich um eine Evolution der A 108. Parallel zur A 110 debütiert auf dem Pariser Salon die brasilianische Lizenzversion als Willys Interlagos. Es ist das erste südamerikanische Serienfahrzeug, das in Europa präsentiert wird. Neu ist auch ein A 110 Cabriolet als Evolution des A 108 Cabriolets
  • 1963: Serienauslauf für Alpine A 108
  • 1964: Klassensiege bei den 24 Stunden von Le Mans für die Typen Alpine M 64 und Alpine M 63
  • 1965: Vertrieb von Alpine jetzt über Renault-Händler. Auf dem Pariser Salon debütiert die A 110 1300/S mit 88 kW/120 PS, die für eine Vmax von 228 km/h gut sind. Der Ölkühler wird vom Heck in die Front verlegt, was die Effizienz steigert und der Gewichtsverteilung zugutekommt
  • 1966: Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans für Alpine A 210 (11. in der Gesamtwertung). Mit nur 59 kW/80 PS Leistung knackt die Alpine A 110 die 200-km/h-Schallmauer, während andere Coupés damit gerade einmal 160 km/h schnell sind. Die A 110 ist außerdem mit dem ersten Aluminium-Motor von Renault lieferbar, einem Aggregat, das ursprünglich für den Renault 16 entwickelt wurde.
  • 1967: Kennzeichen des Modelljahres 1967 sind bei der Alpine A 110 zwei auffällige Zusatzscheinwerfer. Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans für Alpine A 210 mit den Fahrern Grandsire/Rosinski (9. in der Gesamtwertung)
  • 1968: In Führung liegend verpasst Gérard Larousse bei der Rallye Monte Carlo den Sieg, weil Zuschauer Neuschnee in eine Kurve kippen, um einen Unfall zu provozieren. Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans für Alpine A 210 mit den Fahrern Andruet/Nicolas (14. in der Gesamtwertung). Die A 110 erhält optional ein neues 1,6-Liter-Triebwerk aus dem R 16 TS. Das Rennteam von Alpine wird zum offiziellen Werksteam der Régie Renault und konzentriert sich künftig auf den Rallyesport. Auf Basis der zwischen der Régie Renault und Jean Rédélé geschlossenen Vereinbarungen beginnt in Bulgarien die Lizenzproduktion der Bulgaralpines in einem Werk, das auch Renault 8 montiert. Die Bulgarien bauen die Alpine mit 1,3-Liter-Motor. Auch der Export von Bulgaralpine beginnt. Unter den Piloten Ilia Tchoubrikov und Yvan Nicolov gewinnt eine Bulgaralpine den Rallye-Titel der Balkanmeisterschaft.
  • 1969: Die Bulgaralpine startet 1969 und 1970 bei der Rallye Monte Carlo. In der Nähe von Dieppe wird ein neues Werk eröffnet, Produktionsende der Alpine GT4 und der Cabrioversion der Alpine A 108. Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans für Alpine A 210 mit den Fahrern Serpaggi/Ethuin (12. in der Gesamtwertung)
  • 1970: Die Alpine A 110 „85“ wird lanciert mit 1,3-Liter-Motor und bis 1976 gebaut. Mit insgesamt 905 gebauten Autos erlebt Alpine das bislang beste Jahr
  • 1971: Auf dem Genfer Salon feiert der Alpine A 310 Weltpremiere, Titelgewinn bei der Rallye-Markenmeisterschaft durch die Alpine A 110. Modellpflege bei der A 110, erkennbar an neuen vorderen Blinkern oberhalb der Stoßstange. Neue Rekordproduktionszahlen von 430 Alpine A 110 1300, 599 Alpine A 110 1600 und 116 Alpine A 310
  • 1972: Alpine wird Bestandteil des Renault-Konzerns und die Modelle werden nun als Renault-Alpine vermarktet
  • 1973: Gewinn des Markentitels bei der Rallye-Weltmeisterschaft durch die A 110. Die Alpine A 110 erhält zum Modelljahr 1974 neue Türgriffmulden im Stil des Renault 5. Außerdem wird eine hintere Einzelradaufhängung nach Muster der neuen A 310 vorbereitet, die bei der A 110 die Pendelachse ersetzt. Die neue Berlinette A 110 1600 SI verfügt über Benzineinspritzung
  • 1974. Nach der vollständigen Integration der Marken Alpine und Gordini kommt es zur Gründung von Renault Sport. Die Motorsportabteilung treibt die Turboentwicklung voran. Der Rennwagen Alpine A 441 gewinnt in Paul Ricard, Nogaro (Dreifachfachsieg für Alpine), Misano, Hockenheim, Mugello und Jarama
  • 1975: Alpine A 441 gewinnt in Mugello und belegt den dritten Platz in Monza. Alpine kommuniziert eine Jahresproduktion von 694 Alpine A 110 1300, 104 Alpine A 110 1600, 2 Alpine A 110 1600 SX, 306 Alpine A 310 und 130 R 5 Alpine
  • 1976: Im September debütiert die A 310 V6. Bereits seit März trägt die Spitzenversion des Kleinwagens Renault R 5 das Alpine-Logo und wird in Dieppe montiert. Auslauf der Alpine A 310 SX und der Alpine A 310 SI sowie der Alpine A 110 1800. Die A 110 erhält zum letzten Modelljahr neue glattflächige Aluräder im Stil des A 310 V6. Trotz ihres Alters erlebt die A 110 ihr zweitbestes Verkaufsjahr mit 907 Einheiten
  • 1977: Die letzten 133 Alpine A 110 werden ausgeliefert, hinzu kommen 1.220 Alpine A 310 V6 und 9.016 R 5 Alpine. Die allerletzte Alpine A 110 Berlinette läuft im Juli in Dieppe vom Band, dies nicht in Blau, sondern in Grün. Bestellt hat sie ein Alpine-Mitarbeiter
  • 1978: Eine Alpine A 442 unter Pironi/Jaussaud gewinnt die 24 Stunden von Le Mans
  • 1985: Auf dem Genfer Salon feiert die Alpine V6 GT Weltpremiere
  • 1991: Weltpremiere für die Alpine A 610 auf dem Genfer Salon
  • 1995: Im Frühjahr Produktionsauslauf der A 610, damit pausiert die Sportwagenmarke Alpine
  • 2012: Beim Formel 1 Grand Prix von Monaco zeigt Renault anlässlich des 50. Jubiläums der Alpine A 110 das Concept Car A 110-50 als blau lackierten Sportwagen und Vorboten künftiger, neuer Serienautos. Im November kommuniziert Renault ein Joint-Venture mit Caterham, um ab 2016 neue Sportwagen auszuliefern unter den Marken Alpine und Caterham
  • 2013: In Vorbereitung auf den Neustart von Alpine arbeitet Renault mit dem Motorsportspezialisten Signatech zusammen. Signatech setzt einen von Oreca gebauten Prototypen mit Nissan-Motor ein in der Klasse LMP2 der Europäischen Le Mans Serie. Am Ende der Saison gewinnt Signatech-Alpine die Markenweltmeisterschaft
  • 2014: Im Juni beendet Renault die Kooperation mit Caterham
  • 2015: Mit dem Concept Car Alpine Vision Gran Turismo feiert Renault den 60. Geburtstag seiner Sportwagenmarke
  • 2016: Neue Ankündigung des Alpine-Relaunchs und Präsentation der Alpine Vision
  • 2017: Auf dem Genfer Salon debütiert eine neue A 110. Pressevorstellung Ende des Jahres
  • 2018: Auslieferungsbeginn für die neue Alpine A 110

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