Alternative Antriebe: Bitte speichern!

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Ein Elektroauto mit 500 Kilometern Reichweite, das in drei Minuten wieder geladen ist? Das gibt es – mit der Brennstoffzelle. Eine Studie von Shell zeigt das große Potenzial dieser Technik, und auch die Autoindustrie kommt langsam in die Gänge.

Die Antriebstechnik des Toyota Mirai: (v. li.) Elektromotor samt Leistungselektronik, Brennstoffzellen, zwei unterschiedlich große Wasserstofftanks und eine Traktionsbatterie.
Die Antriebstechnik des Toyota Mirai: (v. li.) Elektromotor samt Leistungselektronik, Brennstoffzellen, zwei unterschiedlich große Wasserstofftanks und eine Traktionsbatterie.
(Bild: Toyota)

Es ist allzu verführerisch, der Autoindustrie als Einleitung in diesen Artikel all ihre früheren Ankündigungen zum Thema Brennstoffzellenauto um die Ohren zu hauen. Doch was würde das bringen? Vergangen ist vergangen; schauen wir lieber nach vorn. Und in der nahen Zukunft könnte es durchaus noch etwas werden mit dieser eleganten Technik, die aus Wasserstoff und Luft Strom produziert.

Der Mineralölkonzern Shell hat jüngst in einer Studie das Potenzial von Wasserstoff im Verkehrswesen untersucht und sagt eine wachsende Bedeutung dieses Treibstoffs voraus. Bis 2050 könnte es demnach 113 Millionen Brennstoffzellen-Pkws geben, die bis dahin 68 Millionen Tonnen Kraftstoff und 200 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen.