Serie „GW-Business-check“
Am Ende steht ein neuer Prozess
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Nach der fast paradiesischen Zeit der vergangenen Jahre wird der Gebrauchtwagenhandel wieder anspruchsvoller: Die Zahl der Standtage steigt, die Erträge sinken. In einer Serie zeigen wir, wie Modellhändler Autohaus Bergmann damit zurechtkommt.
Lange Zeit waren Gebrauchtwagen ein knappes Gut, Händler konnten bei Käufern hohe Transaktionspreise durchsetzen – und dementsprechend gute Erträge erzielen. Doch der Markt wandelt sich seit über einem Jahr: Der allgemeine Kostenanstieg und hohe Zinsen lassen die Verbraucher mit dem Autokauf zögern. Das führt dazu, dass Händler die Preise senken. So lagen die Transaktionspreise Ende letzten Jahres durchschnittlich 0,3 bis 2,6 Prozent unter dem Niveau von 2022, abhängig von der Antriebsart, wie Daten der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) zeigen.
Gleichzeitig steigen die Standtage: Mittlerweile stehen 29 Prozent der Fahrzeuge länger als 90 Tage bei Händlern – mit zunehmender Tendenz. Bei durchschnittlichen Kosten von 23 Euro je Standtag (DAT-Standardwert) lassen sich mit diesen Autos kaum noch Erträge erzielen.
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