Kundenansprache
„Am wichtigsten ist die Aufmerksamkeit“
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Michael Posch ist in der Luxushotellerie Pre-Opening-Manager und Berater. Im Interview schildert er, was Autohäuser und Hotels gemeinsam haben, welche Erfahrungen er mit der Kundenbrille in Kfz-Betrieben gemacht hat und was er Führungskräften rät.
Sie blicken auf eine langjährige Erfahrung in der gehobenen Hotellerie zurück – unter anderem sind Sie als Pre-Opening-Manager tätig. Was kann man sich darunter vorstellen?
Michael Posch: Ein Pre-Opening-Manager ist bei Neu- oder Wiedereröffnungen von Hotels das Bindeglied zwischen den Investoren und den Betriebsgesellschaften. Von den ersten Plänen der Architekten bis zur Eröffnung selbst verantwortet er unter anderem die Hotellogistik achtet beispielsweise auf schlüssige Wege im Hotel oder entscheidet, welche Abteilungen unter Umständen outgesourced werden können. Denn letztlich geht es für jedes Hotel, egal ob Drei- oder ein Fünf-Sterne-Haus, darum, möglichst kosteneffizient zu arbeiten. Für die Öffentlichkeit heißt Pre-Opening, dass wir beginnen, über unsere Produkte zu Informieren: Wir zeigen das Look & Feel der Produkte und informieren im Detail über die Architektur, zukünftige Events oder Spa- Ausrichtungen. Zudem geben wir unseren zukünftigen Gästen die Möglichkeit, online oder telefonisch buchen zu können. Intern bedeutet Pre-Opening, dass wir die Eröffnung planen, die Teams zusammenstellen, Abläufe und Prozesse kreieren und Standards ins Leben rufen. Im Kern geht es darum, die Teams zu trainieren und das Hotel zu bestücken.
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