Beschäftigung im Kfz-Gewerbe An Frauen kommt die Branche nicht vorbei

Von Doris Pfaff

Vorbehalte und ein überholtes Berufsbild machen es Frauen in der Kfz-Branche schwer. Noch immer sind sie in den Autohäusern deutlich in der Minderheit. Das sollten sich die Betriebe aufgrund des Fachkräftemangels nicht länger leisten.

Frauen in den Autohäusern und Servicebetrieben sind zwar keine Seltenheit, aber eine Minderheit – und daran scheint sich vorerst auch nichts zu ändern.
Frauen in den Autohäusern und Servicebetrieben sind zwar keine Seltenheit, aber eine Minderheit – und daran scheint sich vorerst auch nichts zu ändern.
(Bild: © ikonoklast_hh - stock.adobe.com)

Die Autobranche ist eine Männerdomäne. Daran hat sich in den vergangenen 20 Jahren nichts geändert. Mit ein Grund dafür ist das fehlende Engagement der Betriebe, die Frauenquote in der Belegschaft zu erhöhen. Das sollte die Branche ändern: Angesichts des drohenden Fachkräftemangels und der fehlenden Auszubildenden kann sie es sich nicht länger leisten, die Frauen zu ignorieren. Das sagt Birgit Behrens, Geschäftsführerin der ZDK-Abteilung Berufsbildung.

Sie bezieht sich damit auf das Ergebnis der Umfrage von »kfz-betrieb« vom Juli 2022 zum Thema Frauenbeschäftigung in der Kfz-Branche. Denn Fazit der Studie ist: Frauen in den Autohäusern und Servicebetrieben sind zwar keine Seltenheit, aber eine Minderheit – und daran scheint sich vorerst auch nichts zu ändern.