Persönliche Schutzausrüstung Auch Licht kann verletzen

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Die größte Gefahr bei Arbeiten an E-Autos geht nicht von Stromschlägen, sondern von sogenannten Störlichtbögen aus. BSD aus Dresden stellt dafür die geeignete Schutzausrüstung bereit.

Thomas Jordan (r.) und Lutz Gruschka von BSD zeigen einen für das Arbeiten unter Spannung ausgerüsteten Hochvoltexperten. (Bild:  Rosenow – VCG)
Thomas Jordan (r.) und Lutz Gruschka von BSD zeigen einen für das Arbeiten unter Spannung ausgerüsteten Hochvoltexperten.
(Bild: Rosenow – VCG)

Der Begriff „Hochvolt“ wurde geschaffen, um Mitarbeitern der Kfz-Branche zu vermitteln, dass das Gefahrenpotenzial dieser Technik deutlich größer ist als beim bisher gewohnten 12- oder 24-Volt Bordnetz. Um Hochspannung im eigentlichen Sinn handelt es sich aber nicht, denn diese beginnt erst bei 1.000 Volt. Aus der Welt dieser echten Hochspannungstechnik stammt das Unternehmen BSD aus Großröhrsdorf bei Dresden. Die 1993 gegründete Firma bezeichnet sich selbst als den „Spezialisten für das sichere Arbeiten an elektrischen Anlagen“; seine Geschäftsfelder sind unter anderem die Schulung der Mitarbeiter von Energieversorgern für die Arbeit unter Spannung sowie die Entwicklung und der Vertrieb von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für diese Tätigkeit.

Kein Wunder, dass mit dem Einzug der Elektromobilität die Automobilbranche auf die sächsischen Stromexperten aufmerksam wurde. Denn auch wenn es sich nicht um richtige Hochspannung handelt, so reicht doch die elektrische Energie in den Batterien von E-Autos aus, um Menschen bei unsachgemäßer Handhabung schwer zu verletzen oder sogar zu töten. Die richtige Schutzausrüstung ist also Pflicht.