Argumente für den Ölverkauf
Länger haltbare Komponenten und höhere Sicherheitsreserven kennzeichnen die Rennwagen. Castrol transferiert die Erkenntnisse aus dem Motorsport in die Produkte für den Otto-Normal-Autofahrer.
Anbieter zum Thema
Der automobile Sport gilt seit jeher als Versuchslabor und Testfeld für die Entwicklung neuer und besserer Schmierstoffe. Welche Verbesserungen mit korrekt abgestimmten Motoren- und Getriebeölen möglich sind, hat Castrol im vergangenen Jahr in der Rennserie Seat Leon Supercopa verdeutlicht. Mit einem vom Hamburger Schmierstoffspezialisten entwickelten Getriebeöl erzielte der spätere Seriensieger Thomas Marshall einen Geschwindigkeitszuwachs von 3 km/h und steigerte die effektive Radleistung um mehr als zehn PS.
Die Neuentwicklungen aus dem Motorsport kommen jedoch nicht nur den Profi-Fahrern zugute. So sollen laut Castrol mehr Leistung im Rennwagen für den Kunden auf der Straße einen geringeren Kraftstoffverbrauch und somit weniger CO2-Emissionen bedeuten. Der Schmierstoff aus dem Seat-Leon-Cup soll in der Lage sein, beim Serieneinsatz in einem Doppelkupplungsgetriebe eine Einsparung von 1,5 Prozent zu erzielen.
Gerade bei leistungsoptimierten Fahrzeugen kommt es auf hochwertige Schmierstoffe an. Die Castrol-Experten haben zusammengefasst, welchen Belastungen die Schmierstoffe in Motoren- und Getrieben in diesen Fahrzeugen ausgesetzt sind und worauf deren Fahrer achten sollten.
Spezielles Motoröl für getunte Aggregate
Speziell bei nachträglich getrimmten Aggregaten sollten Fahrer bei der Ölqualität und Ölviskosität über die Empfehlung des Herstellers des Serienmotors hinaus gehen, und z.B. das Castrol Edge Formula RS 10W-60 einsetzen.
Ein wichtiges Kriterium für die Dauerhaltbarkeit des Motorenöls ist die durchschnittliche Betriebstemperatur. Viele Öle sind auf eine Temperatur von 110 bis maximal 120 Grad Celsius ausgelegt. Darüber gilt: Jede Temperaturerhöhung im Dauereinsatz um zehn Grad halbiert die Haltbarkeit des Motorenöls. Die Schmierstoffe von Castrol sollen Dauerbelastungen von bis zu 180 Grad Celsius verkraften. Selbst kurzzeitige Temperaturspitzen von 350 °C an den Kolbenringen sollen den Ölen nichts anhaben.
Getriebeöl erhöht die Laufleistung
Mit einer Füllung durch ein ganzes Autofahrerleben – dieses Versprechen vieler Hersteller führt dazu, dass das Getriebeöl selbst in Werkstätten selten geprüft wird. Dabei könnte die Überprüfung des Schmierstoffs und der rechtzeitige Austausch speziell bei getunten Fahrzeugen Castrol zufolge die Lebenserwartung des Getriebes unter Umständen verdoppeln.
Tests hätten ergeben, dass abhängig vom Fahrzeugtyp und den individuellen Fahrgewohnheiten bei leistungsoptimierten Autos viele Getriebe bereits nach 80.000 oder 100.000 Kilometern ausgetauscht werden müssen. Wer seinem Getriebe rechtzeitig ein neues Öl spendiere, könne auch mit getunten Fahrzeugen eine Laufleistung von über 150.000 Kilometern ereichen, versichern die Castrol-Experten.
(ID:366519)