Arthur Khessin: „Weitere Zukaufsquelle“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Martin Achter / Dr. Martin Achter

Onlineportale, die Autos von Endkunden aufkaufen, scheinen wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Geschäftsführer Arthur Khessin erläutert, warum Sell Any Car dem Handel nutzt.

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Geschäftsführer Arthur Khessin will noch in diesem Jahr in vielen deutschen Städten Filialen von Sell Any Car eröffnen.
Geschäftsführer Arthur Khessin will noch in diesem Jahr in vielen deutschen Städten Filialen von Sell Any Car eröffnen.
(Foto: Achter)

Redaktion: Herr Khessin, Sell Any Car ist in diesem Sommer als weiterer Onlineankäufer auf dem deutschen Markt gestartet. Was waren die Gründe für den Markteintritt?

Arthur Khessin: Wir sind schon auf sechs Märkten im Nahen Osten aktiv. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Dubai und ist in weitere Emirate expandiert, dann nach Saudi-Arabien und 2014 in die Türkei. In diesem Jahr wurde das Ziel in Angriff genommen, Westeuropa als zweites regionales Standbein aufzubauen. Der Eintritt sollte auf einem Markt erfolgen, der gemessen an seiner Größe interessant ist und auf dem wir mit unserem Service punkten können. Beides trifft auf Deutschland zu: Der Markt ist groß, das Spektrum der Dienstleistungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt aber zugleich fragmentiert.

Was heißt das?

Wer Gebrauchtwagen vermarkten will, muss an einer Vielzahl von Stellen aktiv werden: Es gibt Onlinebörsen für den Verkauf, Datenlieferanten zur Gebrauchtwagenbewertung, Zukaufsquellen und so weiter. Wir sehen deshalb gute Chancen, mit einem Service erfolgreich zu sein, der dem Handel alles aus einer Hand bietet. Wir wollen Dienstleistungen in der Wertschöpfungskette zusammenfassen.