Testballon geplatzt ATU beendet Fahrradausflug

Von Jakob Schreiner 1 min Lesedauer

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Nach einer offensichtlich nicht erfolgreichen Pilotphase verabschiedet sich die Werkstattkette ATU vom Fahrradservice und schließt ihre Münchner Testwerkstatt wieder. Erst im Oktober 2022 startete ATU das Projekt mit dem Ziel, ein flächendeckendes Netz an Fahrradwerkstätten aufzubauen.

Nach nicht einmal einem Jahr hat ATU die Fahrradwerkstatt in München wieder dicht gemacht.(Bild:  ATU)
Nach nicht einmal einem Jahr hat ATU die Fahrradwerkstatt in München wieder dicht gemacht.
(Bild: ATU)

Mit einer im Oktober 2022 eröffneten Testwerkstatt in einer Münchner Filiale wollte ATU „das Geschäftsfeld begreifen und genau verstehen, was den Kunden beim Fahrradservice besonders wichtig ist“. Aus den gesammelten Erkenntnissen sollte dann ein Roll-out-Plan geschmiedet werden, der als Grundlage für ein „flächendeckendes Netz an Service-Stationen“ dienen sollte.

Doch daraus wird nun doch nichts. Bereits im August hat man für das Projekt die Reißleine gezogen, wie ATU auf Nachfrage von »kfz-betrieb« mitteilte. Das Ziel sei es gewesen, Hypothesen zu testen und zu verstehen, ob und wie eine Skalierung gelingen könne. Man habe zwar viel positives Feedback erhalten und konnte zahlreiche Erfahrungen sammeln – gleichzeitig habe man aber auch „Hürden und Hemmnisse“ erkannt.

Betrieb ist eingestellt

Und die haben am Ende offensichtlich überwogen: Im Anschluss an die „ausführliche Evaluierung der Pilotphase“ hat man entschieden, das Projekt wieder einzustampfen. Der Betrieb der Pilotwerkstatt in München wird nicht fortgeführt, heißt es weiter. Weitere Fahrradwerkstätten hatte die Werkstattkette nach eigenen Aussagen nicht in Betrieb.

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