A.T.U positioniert sich als Discounter
Als Markendiscounter mit hoher Servicequalität zu günstigen Preisen möchte sich A.T.U von den Wettbewerbern abgrenzen. Ziel: Fünf Prozent Marktanteil im Werkstattgeschäft.
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Die Fachmarktkette A.T.U will sich wieder stärker auf den Schnellservice konzentrieren und Marktanteile von fabrikatsgebundenen und Freien Werkstätten hinzugewinnen. Dies erläuterte A.T.U-Geschäftsführer Dr. Michael Kern gegenüber »kfz-betrieb« anlässlich der Lieferantentagung im oberpfälzischen Weiden. Mit einem Marktanteil von vier Prozent sei A.T.U bereits Marktführer unter den herstellerunabhängigen Kfz-Werkstätten. Kerns Ziel: fünf Prozent Marktanteil in den nächsten drei Jahren. Da das Marktvolumen im Werkstatt- und Teilegeschäft stagniere, sei Wachstum jedoch nur noch durch die Verdrängung einiger Wettbewerber möglich. Dabei verfolgt A.T.U folgende Strategien:
- Unkomplizierte Schnellserviceangebote ohne Voranmeldung und lange Wartezeiten
- Abgrenzung vom Wettbewerb: Imageaufbau als Markendiscounter mit hoher Servicequalität zu günstigen Preisen, die 20 bis 25 Prozent unter den Fabrikatsbetrieben liegen
- Etablierung der neuen Geschäftsfelder wie Glas-, Smartrepair- und Autoglasservice sowie Ausbau des Flotten-, Roller- und Onlinegeschäfts
„Mit aggressiven Preis- und Marketingstartegien wollen wir den Schnellservice wiederbeleben und zurück zu unseren Wurzeln. Dabei stehen unsere Markenwerte ,schnell, gut und günstig‘ wieder im Vordergrund“, erklärt der A.T.U-Geschäftsführer.
A.T.U zeichnet die besten Lieferanten aus
Zudem will die Fachmarktkette die Partnerschaft mit ihren Teile- und Zubehörlieferanten festigen. Dazu lud sie ihre 93 Top-Lieferanten ins Weidener Logistikzentrum ein, um die „Besten der Besten“ auszuzeichnen. Die Preise erhielten:
- TRW für das „Beste Schulungskonzept 2010“
- Ruville als „Newcomer des Jahres 2010“
- Continental als „Lieferant des Jahres 2010“
- Philips für die „Erfolgreichste Marketingaktion 2010“
- Componenta für den „Besten Support 2010“
- Ex-A.T.U-Geschäftsführer Sebastian Ebel bekam den „Ehrenpreis 2010“
„Würde es die Top-Lieferanten nicht geben, die der A.T.U auch in schwierigen Zeiten die Treue hielten, gäbe es die Servicekette wohl heute nicht mehr in dieser Form“, vermutet ein Tagungsteilnehmer.
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