Auch Ferraris brauchen Radlager
Der Zulieferer SKF liefert das Radträgermodul und viele Wälzlager für La Ferrari, den neuen Supersportwagen der italienischen Edelmarke.

Der schwedische Autozulieferer SKF wird Wälzlager für den neuen Supersportwagen La Ferrari liefern, gab das Unternehmen in einer Pressemeldung bekannt. Das neue Spitzenmodell der italienischen Edelmarke wurde Anfang März auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. SKF liefert Lager für die Vorder- und Hinterräder, das Getriebe, den Motor und für die speziellen Scherentüren.
Das Hybrid-Supercar hat stolze 708 kW/963 PS unter der Haube, von denen der Zwölfzylinder-Verbrennungsmotor 800 PS und ein zusätzlicher E-Antrieb 163 PS beisteuern. Dieser Hybridantrieb basiert auf der Formel-1-Technik KERS (Kinetic Energy Recovery System). SKF hat seit den ersten Entwicklungen im Jahr 2007 als technischer Partner an diesem Projekt mitgewirkt, betont das Unternehmen.
Der Zulieferer produziert auch das spezielle „Hub Knuckle Modul“ für die Radlagerung, das folgende Vorteile bieten soll: bessere Leistung der Radlagerung und Aufhängung, geringeres Gewicht der kompletten Zapfen- und Lageranordnung und ein leichtes Wechseln der Räder. Lager für das Differenzial, die Ölpumpe und den Elektromotor kommen ebenfalls von dem schwedischen Unternehmen.
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