Audi E-Tron GT Concept: Am Steuer der Zukunft

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Die Kraft wird über ein einstufiges Getriebe auf alle vier Räder übertragen, zur Optimierung der Traktion und der Agilität gibt es Torque-Vectoring-Systeme. Audi verspricht eine Reichweite von über 400 Kilometern, bei scharfem Fahren dürften daraus jedoch weniger als 300 Kilometer werden. Immerhin sollen die Ladezeiten extrem schrumpfen: Dank 800-Volt-System geht Audi davon aus, dass die Lithiumionen-Akkus binnen 20 Minuten wieder auf 80 Prozent hochgeladen werden können. Das ist sehr viel im Vergleich zu einem Diesel- oder Benzinmotor, aber sehr wenig im Vergleich zum Supercharger-Netzwerk der US-Marke Tesla.

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Die Leistung wird im E-Tron GT ohne die geringste Verzögerung geliefert; es ist ein ganz anderes Fahrgefühl, als etwa die V8-Maschine in einem ähnlich starken Audi RS7 durch die Gänge zu peitschen. Das Beschleunigungserlebnis ist ähnlich extrem – zumindest bis in den Bereich von null bis 200 km/h. Der E-Tron GT scheint das Versprechen der Science-Fiction-Streifen unserer Jugend einzulösen.

E-Tron GT soll automatisiert fahren können – leider

Autonom fahren soll der E-Tron GT auch können; momentan hinkt die Gesetzgebung den Fähigkeiten der Autos hinterher. Wir finden, dass sich die Politik ruhig noch etwas Zeit lassen darf. Denn der E-Tron GT bereitet am Steuer außergewöhnliche Fahrfreude.

Normalerweise sind die Akkus in Elektroautos unter der Fahrgastzelle positioniert; deshalb sind so viele von ihnen als Crossover-SUV konzipiert. Bei Audi E-tron GT und Porsche Taycan wird das Thema intelligenter gelöst: Mit „Fußgaragen“ hinter dem sehr niedrig sitzenden Fahrer. Und so sind diese vollelektrischen Sportlimousinen noch deutlich flacher als ihre konventionell angetriebenen Schwestermodelle Audi A7 und Porsche Panamera. Trotzdem ist im E-Tron GT noch Platz für einen 100-Liter-Stauraum vorn und 450 Liter Kofferraum im Heck.

Nach 45 faszinierenden Minuten endet unsere eskortierte Testfahrt durch Los Angeles. Der Audi E-Tron GT hat gute Aussichten auf einen Spitzenplatz im Premium-Segment. Weit vor der amerikanischen Konkurrenz – und mindestens so weit vorn wie sein Schwestermodell aus Zuffenhausen.

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