Variable Vergütung
Audi kürzt Händlern die Boni – Rendite auf Vor-Corona-Niveau erwartet
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Im Zeichen der eigenen wirtschaftlichen Krise wollte der Ingolstädter Hersteller noch im Sommer den Performance-Bonus für seine Händler kürzen. Jetzt gab die Marke bekannt, den Rotstift an anderer Stelle anzusetzen – obwohl die Rendite der Partner wieder auf ein niedriges Niveau gesunken ist.
Audi will bei der Kürzung der variablen Vergütung für seine Händler einen anderen Kurs einschlagen als bisher bekannt. Der Performance-Bonus für die Neuwagen-Auslieferung an Einzelkunden soll 2026 in bisheriger Höhe erhalten bleiben, wie aus Informationen des Herstellers für seine Händlerpartner hervorgeht, die »kfz-betrieb« vorliegen. Damit sind – wie bisher – maximal 3,2 Prozentpunkte erzielbar. Auch der Upselling-Bonus bleibt den Angaben zufolge unberührt (maximal 3,9 Prozentpunkte). Allerdings soll es Einschnitte beim Loyalitäts- und Eroberungsbonus sowie beim Digital-Business-Bonus geben.
Insgesamt soll sich den Herstellerangaben zufolge 2026 die variable Vergütung um einen Prozentpunkt auf maximal 9,5 Prozent verringern. Audi will demnach den Loyalitäts- und Eroberungsbonus 2026 um 0,2 Prozentpunkte kürzen (maximal erzielbar 2,4 Prozent). Der Digital-Business-Bonus soll komplett wegfallen (bisher 0,8 Prozent). Der Digitalbonus honoriert die Verknüpfung eines Smartphones mit einem Audi-Fahrzeuge sowie die Festlegung einer bevorzugten Vertragswerkstatt. Noch im Juli wollte Audi den Performance-Bonus um einen Prozentpunkt kürzen, wählt jetzt aber wohl einen anderen Weg.
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