Praxistest Zehn Dinge, die uns am Audi Q7 TDI Quattro aufgefallen sind

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Der Audi Q7 ist ein ziemliches Dickschiff. Mit Dieselantrieb und Permanentallrad spielt dazu auch noch der Antrieb in der Oberliga. Was das Auto kann und welche Extras den Preis auf114.000 Euro treiben.

Der Audi Q7 in der Farbe Ascari blue.(Bild:  Audi AG)
Der Audi Q7 in der Farbe Ascari blue.
(Bild: Audi AG)

Den Audi Q7 kann man umgangssprachlich als Schiff bezeichnen. Das große SUV ist gut fünf Meter lang, zwei Meter breit und hat einen Radstand von drei Meter. Da ist es absehbar, dass es teilweise schwierig ist, diesen Koloss im Stadtgebiet zu manövrieren. Zum Glück gibt es Assistenzsysteme, zum Beispiel für das seitliche Einparken am Straßenrand.

Der Einparkassistent des Q7 lässt sich leicht bedienen und bringt das Fahrzeug geschmeidig in die Parklücke. Doch bei unseren Anwendungen war stets eine ordentliche Lücke zwischen den Rädern und den Bordsteinkanten. Das ist gut für die Felgen und Reifen; aber bei der oben beschriebenen Breite ragt das SUV auf der linken Seite ordentlich in den Fahrbereich der Straße hinein.

Q7 bekam zweites Facelift

Audi hat den Q7 zum Modelljahr ein zweites Mal überarbeitet. Der Marktstart war bereits im Jahr 2015; das erste Facelift erfolgte 2019. Erkennbar ist das neue Modell vor allem an neuen Heckleuchten und Scheinwerfern. Letztere sind auch Wunsch nun auch mit Matrix-LED-Technik und Laser-Fernlicht zu haben. Der große Single-Frame-Kühlergrill trägt nun ein neues Hexagon-Wabenmuster. Im Innenraum bleibt es beim bekannten Layout mit Digital-Instrumenten und zwei Monitoren, auf denen nun die aktuelle Infotainment-Software mit geänderter Bedienung und Grafik läuft.

Ein gutes Diskussionsthema ist immer die Aufpreisliste bei Audi. Wir konnten die Variante 50 TDI Quattro mit 210 kW Leistung und „tiptronic“ fahren. Den Grundpreis gibt der OEM mit 82.300 Euro an. Unter dem Strich stehen jedoch 113.820 Euro.

Optionen mit Aufpreis

Die hochpreisigen Optionen sind:

  • Fahrwerkspaket „advanced“ für 4.350 Euro
  • Räder mit Fünf-Speichenmodul für 2.530 Euro
  • HD Matrix LED-Scheinwerfer mit Laserlicht für 2.350 Euro
  • Luftfederung Sport für 2.300 Euro
  • Individualkontursitze vorn für 2.300 Euro

Was uns bei den Fahrten mit dem Audi Q7 Quattro aufgefallen ist, haben wir in der folgenden Bildergalerie zusammengefasst:

Bildergalerie
Bildergalerie mit 11 Bildern

Weitere Varianten des Audi Q7

Wer einen stärker elektrifizierten Antrieb mag, kann zu den Plug-in-Hybrid-Varianten greifen. Audi bietet jeweils eine Kombination aus Drei-Liter-V6-Benziner und E-Motor, die je nach Variante 290 kW/394 PS (55 TFSI e) oder 360 kW/490 PS (60 TFSI e) leistet. Die elektrische Reichweite gibt der Hersteller mit bis zu 85 Kilometer an. Geladen wird an der Wallbox mit 7,4 kW, ein Schnellladeanschluss ist nicht an Bord. Die Preise für die PHEVs starten bei 85.500 Euro für den Q7 55, den Top-Antrieb gibt es ab 96.000 Euro.

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